Gino Presti Gino Presti
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IWF warnt: Staatsanleihen keine sichere Anlage mehr

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Finanz Nachric…
Het Internationaal Monetair Fonds (IMF)

Foto: Alexandros Michailidis / Shutterstock.com

Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt, dass die klassische Streuung zwischen Aktien und Staatsanleihen nicht mehr funktioniert. Staatsanleihen sind keine sichere Anlage mehr, wenn der Aktienmarkt unter Druck steht. Stattdessen suchen Anleger heute Zuflucht in Gold und Silber. Und das digitale Gold? Lies weiter unten.

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Staatsanleihen keine sichere Anlage mehr

Lange Zeit galt: Wenn die Aktienkurse fielen, flüchteten Anleger massenhaft in Staatsanleihen. Staatsanleihen galten als sicher, weil Regierungen dafür bürgen und im Prinzip immer zahlen. Wenn die Aktienkurse sanken, stiegen daher die Kurse der Staatsanleihen.

Während der COVID-Krise scheint sich diese Beziehung verändert zu haben, schreibt der Internationale Währungsfonds (IWF) in einem Blogpost:

„Seit Beginn der Pandemiezeit … sind Anleihen weniger effektiv geworden, um die Volatilität an den Aktienmärkten abzufedern.“

Klassische Streuung funktioniert nicht mehr

Seitdem bewegen sich die Kurse von Aktien und Staatsanleihen mehr oder weniger gemeinsam, statt in entgegengesetzte Richtungen. Das hat „weitreichende Folgen für Anleger und politische Entscheidungsträger“, so der IWF.

Viele Anleger streuen ihre Anlagen zwischen Aktien und Staatsanleihen, um wirtschaftliche Schocks abzufedern. Jahrelang galt eine Aufteilung von 60 Prozent Aktien und 40 Prozent Staatsanleihen als sichere Strategie. Auch viele institutionelle Akteure streuen ihr Risiko auf diese Weise.

Da Aktien und Staatsanleihen nun gemeinsam steigen und fallen, scheint diese klassische Aufteilung jedoch nicht mehr zu funktionieren, warnt der IWF:

„Selbst konservative institutionelle Investoren wie Pensionsfonds und Versicherungen können bei Marktkorrekturen einer höheren Portfoliovolatilität ausgesetzt sein.“

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Gold und Silber

Statt Staatsanleihen wählen Anleger heute zunehmend Edelmetalle wie Gold und Silber. Laut IWF betrachten Anleger Staatsanleihen immer häufiger als riskant, unter anderem wegen Sorgen über Inflation und wachsende Schuldenberge.

Immer mehr Anleger flüchteten daher in Gold und Silber, stellt der IWF fest:

„Gold hat sich beispielsweise seit Anfang 2024 mehr als verdoppelt, da Investoren in den vergangenen Monaten nach sicheren Anlagen suchten.“

Der Goldpreis erreichte kürzlich ein Rekordhoch von 5.600 Dollar pro Troy Ounce, während er zu Beginn der Pandemie noch bei lediglich 1.600 Dollar lag. Der Silberpreis stieg im gleichen Zeitraum von rund 16 Dollar auf ein Hoch von 121 Dollar.

Der IWF erwartet, dass Regierungen in nächster Zeit die Geldmenge weiter ausweiten. Dennoch betont der IWF, dass mehr Haushaltsdisziplin und Preisstabilität nötig sind, um das Vertrauen in Staatsanleihen wiederherzustellen.

Digitales Gold

Bitcoin (BTC) ist ebenfalls knapp und wird daher manchmal als „digitales Gold“ bezeichnet. Befürworter sagen daher seit Jahren voraus, dass die Kryptowährung ein ausgezeichneter wirtschaftlicher Zufluchtsort ist und in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit gedeihen wird.

Dennoch enttäuscht der Bitcoin-Kurs zuletzt vor allem, und der Markt scheint bisher das traditionelle Gold zu bevorzugen. Einige Analysten sagen voraus, dass Bitcoin endlich an der Reihe ist, sobald Gold und Silber sich abgekühlt haben – ob das wirklich so eintritt, muss sich natürlich erst noch zeigen.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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