Foto: Jaytrading / YouTube
Viele Leute fragen sich:
„Warum fällt der Markt, obwohl doch alle guten News da sind?“
Wir haben den Shutdown (fast) überstanden, einen Trade Deal in Aussicht und sogar erste konkrete Gesetzesentwürfe zu Staking und Krypto-Regulierung.
Eigentlich sollte es jetzt steil nach oben gehen. Parabolisch, hatte ich sogar selbst gesagt. Tja – nur leider geht es gerade parabolisch nach unten.
Charttechnisch alles noch im grünen Bereich
Ich habe mir die Charts genau angeschaut, stand jetzt sieht es aus charttechnischer Sicht noch ganz solide aus. Wir sind lediglich von einem Key-Level zum nächsten gelaufen.
Kein tieferes Tief, kein Musterbruch. Das bullische Setup steht – noch. Sollte der Markt allerdings unter das nächste Support-Level fallen und ein Lower Low machen, wird’s kritisch.
Dann müssen wir ehrlich sein: Dann war meine bullische Einschätzung zu früh.
Das Fundamentale: Zwei Gründe für den Rücksetzer
Der erste Grund, Unsicherheit rund um den Shutdown. Zwar wurde ein Gesetz verabschiedet, aber die Unterschrift vom Weißen Haus fehlt noch.
Und solange das nicht offiziell durch ist, spekulieren einige eben auf einen Rückschlag – zu Recht.
Der zweite Grund, Shortterm-Hodler werfen panisch ab. Wer bei 106K eingestiegen ist und dann ins Minus rutscht, bekommt schnell kalte Füße.
Selbst institutionelle Investoren wie BlackRock-Kunden sind im Endeffekt Menschen mit Emotionen – nur eben mit größeren Konten.
Die sehen Rot, paniken, verkaufen bei Break-Even oder Mini-Gewinn – und verstärken damit den Druck auf den Markt.
Persönliche Erfahrungen: Panik ist menschlich
Ich kenne das. Ich war genauso – als ich meine ersten Trades im Forex gemacht habe. Erst euphorisch long gegangen, dann tiefrot im Minus, dann leicht ins Plus – sofort verkauft.
Hätte ich gehalten, hätte ich mein Konto verdoppelt. Stattdessen: Panik, Klick, raus. Das passiert den meisten – und aktuell eben auch vielen im Kryptomarkt.
Was jetzt? Ruhig bleiben, Plan befolgen
Wenn wir hier eine Reaktion sehen und das bullische Muster hält, ist alles in Ordnung. Sollte der Markt durchrasseln, haben wir tiefere Limit-Orders bei 97.700, 94.200 und 91.700 – auch auf solche Szenarien sind wir vorbereitet.
Wichtig ist: Nicht in Panik verfallen. Der Markt testet gerade unsere Geduld. Doch es ist noch nichts verloren. Ruhig bleiben, nicht zu früh jubeln – aber auch nicht zu schnell aufgeben.
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