Amal Bell Amal Bell
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Extreme Angst am Kryptomarkt könnte ein Kaufsignal sein

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Kryptomarkt zeigt extreme Angst nach neuestem US-Zinsentscheid

Foto: gguy / Shutterstock.com

Der Kryptomarkt befindet sich in schwierigem Fahrwasser. Seit dem neuen Allzeithoch im Oktober vergangenen Jahres hat sich der Bitcoin (BTC)-Kurs nahezu halbiert. Das Sentiment ist entsprechend stark von Angst geprägt.

Verschiedene Indikatoren machen die Anspannung deutlich, darunter der bekannte „Fear and Greed Index“. Die Frage ist: Was bedeutet das für Bitcoin? Steht ein weiterer Rückgang bevor oder sehen wir bald eine Erholung?

Bitcoin wartet auf Ausbruch: Altcoins senden erste Signale
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Extreme Angst am Kryptomarkt sichtbar

Am Dienstag veröffentlichte das Analyseunternehmen Matrixport eine interessante Grafik auf seinem X-Account. Darin ist klar zu erkennen, dass der 21-Tage-Durchschnitt des „Fear and Greed Index“ in letzter Zeit stark gefallen ist.

Aktuell soll das Sentiment sogar ein extrem depressives Niveau erreicht haben. Auch wenn das zunächst negativ klingt, könnte dies laut dem Unternehmen ein mögliches Wendepunkt-Signal sein.

Frühere Markttiefs bildeten sich auf ähnlichen Niveaus. Der Verkaufsdruck nimmt ab, wodurch sich die Marktbedingungen stabilisieren könnten. Es wäre also denkbar, dass die Kryptowährung von hier aus wieder nach oben dreht.

Gleichzeitig kann ein weiterer Rückgang nicht ausgeschlossen werden. Matrixport betont daher, dass der Preis kurzfristig noch weiter fallen könnte, auch wenn ein stark negatives Sentiment historisch häufig auf eine bevorstehende Trendwende hindeutet.

Indikator nähert sich möglichem Wendepunkt

Auch verschiedene technische Indikatoren spiegeln die Angst wider. Der Analyst Woominkyu erklärte zuvor, dass der Wert der „adjusted Spent Output Profit Ratio“ (aSOPR) in einen Bereich zwischen 0,94 und 0,92 gefallen ist.

Diese Niveaus wurden in der Vergangenheit ebenfalls erreicht, als die Angst in Bärenmärkten besonders groß war.

Sowohl 2019 als auch 2023 durchlief Bitcoin starke Korrekturen, wobei der Indikator ähnliche Tiefststände erreichte. Solche Werte deuten auf Kapitulation hin – Anleger verkaufen ihre Bitcoin mit Verlust, was häufig einer strukturellen Marktbereinigung entspricht.

Historisch betrachtet markierten diese Niveaus oft das Ende eines Bärenmarktes.

Damit eine Erholung einsetzt, müsste der Wert in den kommenden Wochen wieder über 1,0 steigen. Gelingt dies nicht, könnte sich der digitale Vermögenswert in einem längeren Bärenmarkt festsetzen. Laut dem Analysten gibt es bislang jedoch noch keine vollständige Kapitulation der Marktteilnehmer.

In der Vergangenheit bildete sich ein nachhaltiger Boden erst nach mehreren Signalen: einer aSOPR unter 1,0, einem deutlichen Anstieg realisierter Verluste und einer umfassenden Erschöpfung des Verkaufsdrucks. Dieses Stadium sei laut Woominkyu bislang noch nicht erreicht.

Anzahl der Bitcoin-Besitzer sinkt so schnell wie seit Jahren nicht mehr
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Wo liegt der Boden für Bitcoin?

Die zentrale Frage bleibt, wo sich der tatsächliche Boden für Bitcoin befindet. Viele Analysten richten ihren Blick derzeit auf die Marke von 40.000 US-Dollar. Vom aktuellen Kursniveau aus würde dies einem weiteren Rückgang von über 40 Prozent entsprechen.

Obwohl einige Indikatoren auf eine mögliche Trendwende hindeuten, zeigt die Gesamtdatenlage bislang weiterhin Schwäche und Unsicherheit. Daher ist es durchaus möglich, dass zunächst eine weitere Korrektur notwendig ist, bevor sich ein nachhaltiger Aufwärtstrend entwickeln kann.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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