Bitcoin im Auge des Sturms: Warum extreme Angst mein Kaufsignal ist

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Aktualisiert am 19. Okt. 2025, 15:49
Bitcoin im Auge des Sturms: Warum extreme Angst mein Kaufsignal ist
Foto: Jaytrading / YouTube

Aktuell steht der Bitcoin (BTC) bei rund 107.600 US-Dollar – und obwohl ich gerade erkältet bin, lasse ich es mir nicht nehmen, euch ein kurzes Markt-Update zu geben.

Die Livestreams pausiere ich zwar für ein paar Tage, aber sollte der Bitcoin unter die 100.000 fallen, könnte das doch noch ein Grund sein, spontan live zu gehen.

Angst im Markt – und warum ich das positiv sehe

Der Fear & Greed Index liegt derzeit bei 23 – also im Bereich „extreme Angst“. Für viele klingt das nach einem Warnsignal, aber ich sehe es anders. Historisch gesehen waren Phasen extremer Angst oft der perfekte Moment, um langfristige Positionen aufzubauen.

Kein Bärenmarkt hat je in solcher Angst begonnen. Im Gegenteil: Wer in solchen Momenten gekauft hat, wurde oft belohnt.

Das heißt natürlich nicht, dass wir das Tief bereits erreicht haben. Der Index kann noch weiter fallen – auf 15, 10 oder sogar unter 10. Doch genau solche Phasen waren in der Vergangenheit meist gute Einstiegszonen.

Ein Fall unter 100k? Kein Grund zur Panik

Viele rufen jetzt: „Wenn Bitcoin unter 100.000 fällt, war’s das mit dem Bullenmarkt!“ – aber ich sehe das anders. Charttechnisch wäre ein Rückgang auf unter 100k lediglich eine normale Korrektur von etwa 50 % der letzten Aufwärtsbewegung.

Für den Kryptomarkt ist das nichts Ungewöhnliches. Ich sehe darin keinen Bärenmarkt – eher eine Bereinigung.

Meine Strategie für den Ernstfall

Wenn BTC tatsächlich unter die 100.000 USD fällt, werde ich aktiv. Dann ist für mich der Moment gekommen, um nicht nur Bitcoin, sondern auch Altcoins wieder einzusammeln. Kandidaten wären beispielsweise:

  • Ethereum (ETH) bei rund 3.000 $

  • CRO unter 10 Cent

Das wäre mein erstes größeres Altcoin-Engagement seit über einem Jahr.

Makro: Rückenwind für Risikoanlagen

Trotz ETF-Outflows bin ich optimistisch. Denn: Auf Outflows folgen oft starke Inflows. Zudem rechnet der Markt mit weiteren Zinssenkungen durch die Fed – möglicherweise sogar drei bis Ende 2025.

Das wäre ein klares Signal für eine Rückkehr zur „Risk-on“-Stimmung, was Bitcoin tendenziell begünstigt.

Auch der Kapitalzufluss in Gold ist beachtlich – in nur einer Woche floss dort so viel Geld wie in die gesamte BTC-Marktkapitalisierung passt. Es ist also genug Kapital vorhanden – es muss nur umgeschichtet werden.

Ich warte aktuell ab, eröffne aber keine neuen Positionen. Meine bestehenden Bots laufen weiter, Limit Orders sind gesetzt. Sollte Bitcoin noch einmal stark fallen, bin ich bereit. Denn: In der Angst entstehen oft die größten Chancen.

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