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Binance, die größte Kryptobörse der Welt, erwägt rechtliche Schritte gegen das Wall Street Journal (WSJ). Der Kryptogigant ist alles andere als zufrieden mit einem aktuellen Artikel, in dem die Zeitung behauptet, dass die Plattform im Kampf gegen illegale Transaktionen versagt.
Laut Binance zeichnet das Medium ein falsches Bild der Realität und hat wichtige Widerlegungen der Plattform ignoriert. Die Börse droht nun mit einem Gang vor Gericht, um ihren Ruf zu schützen.
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Illegale Transaktionen durch Kryptobörse durchgeführt
In dem beanstandeten Artikel vom vergangenen Montag behauptet das Wall Street Journal, dass Binance internationale Sanktionen gegen den Iran umgangen hat. Dabei sollen Kryptowährungen im Wert von etwa einer Milliarde Dollar an iranische Einrichtungen auf der Schwarzen Liste transferiert worden sein.
Die Vorwürfe wiegen besonders schwer, weil die Börse in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen unzureichender Maßnahmen gegen Geldwäsche in der Kritik stand. Laut den Journalisten sollen Mitarbeiter, die diese verdächtigen Transaktionen intern gemeldet hatten, sogar entlassen worden sein, was die Bedenken hinsichtlich der internen Aufsicht weiter verstärkte.
Binance widerlegt Vorwürfe
Binance weist die Vorwürfe in deutlichen Worten zurück und hat die Anwaltskanzlei Withers Bergman LLP beauftragt, die Zeitung formell abzumahnen. In einem juristischen Schreiben weist die Plattform auf einen Mangel an journalistischer Unabhängigkeit und Fairness hin.
Die Börse erklärt, dass sie erheblich in die Einhaltung von Vorschriften investiert, mit einem Team von mehr als 1.500 Spezialisten, die täglich damit beschäftigt sind, illegale Geldströme aufzuspüren. Laut eigenen Angaben ist die Anzahl der Transaktionen, die Sanktionen umgehen, zwischen 2024 und 2025 durch strengere Kontrollen und die präventive Sperrung verdächtiger Konten deutlich gesunken.
Auch die Entlassung von Mitarbeitern, die verdächtige Transaktionen gemeldet hatten, sei laut Binance nicht korrekt dargestellt. Zwar habe es Entlassungen gegeben, diese seien jedoch auf interne Untersuchungen zurückzuführen, die ergeben hätten, dass vertrauliche Informationen und Daten weitergegeben worden seien.
In den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob die Zeitung den Artikel anpasst oder ob tatsächlich eine Klage eingereicht wird. Das Wall Street Journal hat bislang nicht auf das Abmahnschreiben der Anwälte reagiert.
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