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Weniger Krypto-Hacks, aber dreifacher Schaden pro Angriff

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Weniger Krypto-Hacks, aber dreifacher Schaden pro Angriff

Foto: solarseven & alfernec (Shutterstock)

Auf den ersten Blick scheint 2025 ein sichereres Jahr für den Kryptosektor zu sein. Die Anzahl gemeldeter Hacks und Sicherheitsvorfälle ist nämlich stark zurückgegangen. Neue Daten zeigen jedoch, dass dieser Eindruck täuscht.

Trotz der geringeren Zahl an Angriffen ist der finanzielle Gesamtschaden deutlich gestiegen. Kriminelle schlugen seltener zu, aber mit weitaus größerer Wirkung.

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Anzahl der Krypto-Vorfälle halbiert sich – Schäden steigen deutlich

Ein aktueller Bericht zeigt, dass die Zahl der kryptobezogenen Sicherheitsvorfälle im Jahr 2025 um 51 % gesunken ist. Während 2024 noch rund 410 Vorfälle registriert wurden, waren es 2025 nur etwa 200 Fälle.

Gleichzeitig jedoch stieg der Gesamtschaden erheblich an. Laut den Daten beliefen sich die Verluste auf rund 2,9 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von etwa 46 % im Vergleich zum Vorjahr.

Das bedeutet: Der durchschnittliche Schaden pro Vorfall hat sich verdreifacht – von etwa 5 Millionen auf 15 Millionen US-Dollar. Am häufigsten wurden dezentrale Plattformen ins Visier genommen, doch die größten finanziellen Schäden ereigneten sich auf der zentralisierten Seite.

Allein 12 Vorfälle bei zentralisierten Börsen reichten aus, um 1,8 Milliarden US-Dollar an Kryptowährungen zu stehlen. Quelle: Slowmist-Report

Diese Zahlen machen deutlich: Die Art der Angriffe verändert sich. Es gibt weniger Vorfälle, aber jede einzelne Attacke trifft größere Ziele – und verursacht höhere Verluste.

Krypto-Hacks fokussieren sich auf größere Ziele

Im vergangenen Jahr war eine deutliche Professionalisierung unter Hackern zu beobachten. Die Angreifer richten sich zunehmend auf Akteure mit hoher Liquidität – etwa große Handelsplattformen oder Infrastrukturdienste.

Der größte Hack des Jahres 2025 unterstreicht dieses Bild: Bei einem Angriff auf Bybit durch nordkoreanische Hacker wurden fast 1,5 Milliarden US-Dollar entwendet.

Ein einziges Ereignis machte damit bereits einen großen Teil des Gesamtschadens im Jahr 2025 aus.

Die Top 10 der größten Hacks verursachten gemeinsam über 2,2 Milliarden US-Dollar an Verlusten, davon entfallen fast 1,5 Milliarden allein auf Bybit. Quelle: Slowmist-Report

Solche groß angelegten Angriffe erfordern deutlich mehr Vorbereitung, technisches Know-how und Organisation als die kleineren Hacks, wie sie in früheren Jahren häufiger vorkamen.

Das erklärt, warum die Anzahl der Angriffe sinkt, die Schadenshöhe pro Vorfall jedoch stark ansteigt. Sicherheit im Kryptobereich verbessert – Risiko verschiebt sich

Der Rückgang bei der Anzahl der Vorfälle bedeutet nicht, dass das Risiko für Nutzer oder Investoren geringer wird. Im Gegenteil: Da sich die Angriffe auf größere Ziele konzentrieren, können die Folgen systemische Auswirkungen haben.

Ein erfolgreicher Angriff kann Milliardenschäden verursachen – und das Vertrauen in den gesamten Sektor erschüttern. Zudem treten weiterhin andere Formen von Kriminalität auf.

Scams, Phishing und Social Engineering sorgen nach wie vor für erhebliche Verluste, insbesondere bei privaten Anlegern. Diese Schäden tauchen nicht immer vollständig in den offiziellen Statistiken auf.

Die aktuellen Zahlen zeigen: Sicherheit im Kryptobereich verändert ihren Charakter. Das Problem ist weniger breit gestreut, aber dafür konzentrierter. Weniger Hacks bedeuten nicht automatisch weniger Schaden.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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