Foto: Shutterstock/Orhan Cam
Präsident Trump hat einen neuen amtierenden Justizminister: Todd Blanche. Er ersetzt die entlassene Pam Bondi. Blanche, der zuvor Trumps persönlicher Anwalt war, hat eine auffällige und widersprüchliche Geschichte mit Krypto.
Kurz zusammengefasst
- Todd Blanche, der frühere Anwalt von Trump, ist jetzt der oberste Chef des US-Justizministeriums.
- Aus Dokumenten geht hervor, dass Blanche persönlich bis zu 350.000 Dollar in Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) besaß, dies jedoch später an Familienmitglieder übertrug.
- Trotz kryptofreundlicher Aussagen und Reformen lief die Strafverfolgung von Softwareentwicklern unter seiner Führung weiter.
Kryptofreundliche Signale?
Als stellvertretender Minister unternahm Blanche einige Schritte, die der Kryptowelt Hoffnung machten. Er löste ein spezielles Durchsetzungsteam für Krypto auf und wies Staatsanwälte an, Kryptobörsen und sogenannte Mixing Services weitgehend in Ruhe zu lassen.
Blanche übte auch Kritik an der Politik der vorherigen Regierung. „Die vorherige Regierung nutzte das Justizministerium für eine rücksichtslose Strategie der Regulierung durch Strafverfolgung, die schlecht durchdacht und umgesetzt war“, sagte er dazu.
Strafverfolgung läuft dennoch weiter
Dennoch lief die Strafverfolgung von Softwareentwicklern unter seiner Führung weiter. So landeten im vergangenen Herbst zwei Entwickler von Datenschutzsoftware für Bitcoin im Gefängnis. Der Vorwurf: das Verwalten eines illegalen Geldtransferdienstes.
Auch ein Ethereum-Entwickler musste sich vor Gericht verantworten, weil er vergleichbare Software entwickelt hatte.
Ein beachtliches Krypto-Portfolio
Die Ernennung von Blanche ist besonders brisant, weil er selbst erheblich in Krypto investiert war. Bei seinem Amtsantritt als Beamter gab er an, zwischen 100.000 und 250.000 Dollar in Bitcoin über ein Coinbase-Konto zu besitzen. Dazu kamen weitere 50.000 bis 100.000 Dollar in Ethereum.
Sein Portfolio enthielt auch andere Coins wie Solana, Cardano und Polygon. Aus einer späteren ethischen Erklärung ging hervor, dass er alle seine Krypto-Assets an seine erwachsenen Kinder und ein Enkelkind übertragen hat.
Unsicherheit in der Branche
Die Kombination aus kryptofreundlichen Aussagen und harter Strafverfolgung sorgt für Verwirrung in der Branche.
Die Kryptowelt beobachtet nun gespannt, welche Seite von Blanche die Oberhand gewinnen wird, da er nun die Leitung über eine der mächtigsten Regulierungsbehörden der Vereinigten Staaten innehat.
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