Krypto für Menschenhandel: Großbritannien greift durch

2 Min. Lesedauer
29. März 2026, 10:14
Krypto für Menschenhandel: Großbritannien greift durch
Foto: Shutterstock/Brian A Jackson

Die britische Regierung geht mit Sanktionen gegen den chinesischen Krypto-Marktplatz Xinbi vor. Die Plattform gilt als finanzieller Motor hinter groß angelegtem Betrug und schweren Menschenrechtsverletzungen in Südostasien.

Kurz zusammengefasst

  • Die Briten bestrafen die Kryptobörse Xinbi, weil sie groß angelegten Betrug in Südostasien ermöglicht hat.

  • Über die Plattform flossen fast 20 Milliarden US-Dollar an Krypto, wobei auch illegale Güter und Dienstleistungen gehandelt wurden.

  • Die Sanktionen sind Teil einer umfassenderen Strategie, um die Geldströme hinter sogenannten „Scam-Fabriken“ zu stoppen, in denen Menschen gehandelt und gefoltert werden.

Dreh- und Angelpunkt eines kriminellen Netzwerks

Xinbi war ein Online-Marktplatz für Kriminelle, der vor allem über die App Telegram betrieben wurde. Zwischen 2021 und 2025 flossen fast 20 Milliarden US-Dollar an Kryptowährungen über die Plattform. Das geht aus Daten des Blockchain-Analyseunternehmens Chainalysis hervor.

Es wurden nicht nur Kryptowährungen gehandelt. Kriminelle kauften dort auch gestohlene personenbezogene Daten, Betrugssoftware und Tools zur Geldwäsche. Xinbi bot sogar Anleitungen und Chatbots an, um Opfer zu täuschen.

Verbindung zum Menschenhandel

Die britischen Sanktionen betreffen nicht nur Finanzkriminalität. Die Regierung erklärt, dass Xinbi Organisationen unterstützt hat, die sich mit Folter und Menschenrechtsverletzungen beschäftigen. Dies geschah in sogenannten „Scam-Centern“, in denen Menschen gezwungen werden, Betrug zu begehen.

Eine der sanktionierten Organisationen ist der Betreiber von „#8 Park“ in Kambodscha. Die britische Regierung bezeichnet dies als die größte „Scam-Fabrik“ des Landes, in der bis zu 20.000 Menschen zur Arbeit gezwungen werden können.

Auch zwei Personen, die eine zentrale finanzielle Rolle im Netzwerk spielten, wurden sanktioniert.

Internationale Bekämpfung von Kryptokriminalität

Dies ist nicht der erste Versuch, das Netzwerk zu stoppen. Zuvor hatten Behörden Telegram bereits gezwungen, Kanäle von Xinbi zu schließen, doch dies hatte nur begrenzte Wirkung. Die Kriminellen eröffneten neue Kanäle, und das Handelsvolumen sank nicht.

Die neuen Sanktionen sind Teil einer umfassenderen britischen Strategie gegen Kryptokriminalität. Zuvor arbeiteten die Briten bereits mit den USA zusammen, um die Huione Group zu stoppen. Diese Gruppe wickelte Transaktionen im Wert von über 24 Milliarden US-Dollar ab, bevor die Operation zerschlagen wurde.

In rustige markt kiezen Nederlanders steeds vaker voor bots

Nu de markt blijft schommelen zonder duidelijke richting, kiezen steeds meer handelaren ervoor om een deel van hun trades te automatiseren. Bots spelen continu in op kleine bewegingen waar je zelf vaak te laat bij bent - en laten indrukwekkende resultaten zien. Zijn bots al onderdeel van jouw strategie?

Op OKX zijn deze tradingbots gratis te gebruiken. Nieuwe gebruikers ontvangen momenteel €20 gratis in bitcoin bij het openen van een account.

📲 Ontvang net als duizenden Nederlanders direct meldingen van het belangrijk cryptonieuws - download de gratis Crypto Insiders app.

OKX

4.5 out of 5

Trustpilot star

Trustpilot

Krypto für Menschenhandel: Großbritannien greift durch