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Bitcoin (BTC) zeigt erneut Lebenszeichen. Der Kurs erreichte in dieser Woche den höchsten Stand seit fast drei Wochen, während die geopolitischen Spannungen weiter zunehmen.
Das wirft bei Analysten die Frage auf, ob Bitcoin erneut in Richtung der sechsstelligen Marke steigen kann – ein Ziel, auf das viele Anleger bereits seit Monaten hoffen.
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Spannungen geben dem Kryptomarkt Auftrieb
Der jüngste Kursanstieg folgte auf Berichte über US-Militäraktionen in Venezuela. In Asien stieg der Bitcoin-Kurs kurzzeitig auf etwa 80.000 Euro. Damit liegt die Kryptowährung wieder deutlich höher als noch vor wenigen Wochen, als sich der Markt eher seitwärts bewegte und die Stimmung gedämpft war.
Historisch gesehen reagiert Bitcoin oft positiv auf geopolitische Unruhen. In unsicheren Zeiten suchen Investoren nach Alternativen zu den traditionellen Märkten. Das bedeutet zwar nicht, dass Bitcoin automatisch als sicherer Hafen gilt – doch wird er zunehmend in einem Atemzug mit Gold und Silber genannt.
Vergleiche mit früheren Krisen
Laut Michael Nadeau vom The DeFi Report gibt es klare Parallelen zu früheren Zeiten geopolitischer Spannungen. Er verweist auf Anfang 2022, nach der russischen Invasion in der Ukraine, als Bitcoin in den darauffolgenden Wochen um über 20 % zulegte.
„In der aktuellen Lage habe ich mit einer Bewegung von BTC zurück zum gleitenden 50-Wochen-Durchschnitt bei etwa 80.000 Euro gerechnet“, sagte er.
„Jetzt haben wir einen Katalysator. Die entscheidende Frage ist, ob dieses Niveau Bestand hat, wenn es erneut getestet wird.“
Vorsicht im Umgang mit Bitcoin bleibt geboten
Im Jahr 2022 verlor Bitcoin letztlich mehr als 70 % seines Werts vom Höchststand aus gesehen. Sollte sich ein ähnliches Szenario in den kommenden Jahren wiederholen, könnte der Kurs theoretisch erneut auf rund 28.000 Euro fallen. Das sollten Bitcoin-Anleger stets im Hinterkopf behalten.
Trader Aaron Dishner rechnet zwar mit einer Erholungsbewegung, bleibt dabei aber realistisch.
„Mein Kursziel für BTC liegt weiterhin bei 92.000 Euro für die nächste Etappe, und ich kann mir vorstellen, dass viele von euch sich fragen, warum“, erklärte er.
„So beginnt jede Baisse. Für mich ist das diesmal nicht anders.“
Kurzfristig liegt der Fokus auf dem Widerstand bei etwa 80.000 Euro. Sollte dieses Niveau überzeugend durchbrochen werden, richtet sich der Blick vieler Anleger schnell auf die symbolische Grenze von 100.000 Euro.
Ob dieser Sprung gelingt, hängt stark von der weiteren Entwicklung der geopolitischen Lage ab – und davon, ob der derzeitige Marktoptimismus anhält.
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