Gino Presti Gino Presti
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Morgan Stanley plant Bitcoin-Handel, Verwahrung und Zinsen

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US-Bankenriese wird Bitcoin, Ethereum und Solana anbieten

Foto: Tada Images / Shutterstock

Gestern gab es gute Nachrichten aus den Vereinigten Staaten. Die Wall-Street-Bank Morgan Stanley plant, Verwaltungs- und Handelsdienste für ihre Kunden anzubieten. Darüber hinaus werden derzeit die Möglichkeiten für Yield (vergleichbar mit Zinsen) und die Bereitstellung verschiedener Kryptowährungen untersucht.

Als ersten Schritt in diese Richtung hat die Bank aktuell Anträge bei der Finanzaufsichtsbehörde eingereicht, um eigene Bitcoin (BTC)-, Ethereum– und Solana-Fonds auflegen zu dürfen.

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Morgan Stanley setzt voll auf Kryptodienste

Am vergangenen Mittwoch fand die „Bitcoin for Corporations“-Konferenz in Las Vegas statt. Dort wurde Amy Oldenburg, die neue Leiterin der Digitalvermögensstrategie bei Morgan Stanley, vom Strategy-Direktor Phong Le interviewt. Eine der Fragen war, ob die Bank daran interessiert sei, Yield– und Lending-Dienste für ihre Kunden anzubieten.

Oldenburg reagierte positiv darauf und gab an, dass die Bank bereits intensiv daran arbeite.

Die Investmentbank habe aktuell entschieden, eigene Plattformen aufzubauen, um Bitcoin-Dienste für ihre Kunden anbieten zu können. Der Grund dafür sei, dass die Kunden der Bank vollständig vertrauen – daher gehe man kein Risiko ein, indem man einen externen Dienst beauftragt, bei dem etwas schiefgehen könnte.

Das Ziel ist, im ersten Teil dieses Jahres den Handel mit Bitcoin, Ethereum und Solana über die eigene E*Trade-App zu ermöglichen. Gleichzeitig hat die Bank im Januar drei verschiedene Anträge bei der Securities and Exchange Commission (SEC), der Finanzaufsichtsbehörde, eingereicht. Damit hofft sie, letztlich eigene Exchange-Traded Funds auflegen zu dürfen.

Langfristig möchte Morgan Stanley also auch Yield- und Lending-Dienste für ihre Kunden anbieten, doch befinden sich diese derzeit noch in der Forschungs- und Entwicklungsphase.

Kunden möchten Krypto möglicherweise selbst verwahren

Le fragte im Interview auch nach den Kryptovermögen der Morgan-Stanley-Kunden. Er wollte wissen, wie viele Kryptowährungen diese besitzen und wie viel davon potenziell auf die neue Plattform der Bank übertragen werden könnte.

Oldenburg konnte darauf keine klare Antwort geben und sprach von einer „beträchtlichen Menge“. Sie betonte jedoch, dass es unrealistisch sei zu erwarten, dass Kunden all ihre Kryptovermögen auf die künftige Plattform übertragen würden. Es gebe laut ihr immer Kunden, die bestimmte Vermögenswerte lieber selbst verwahren möchten. Das gehöre zur Branche dazu.

In den kommenden Monaten wird sich die Bank stärker auf kryptobezogene Dienste für ihre Kunden konzentrieren. Eine positive Entwicklung für die Branche, die dadurch möglicherweise mehr Kapital anziehen könnte.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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