Strategy, das weltweit größte Unternehmen für Bitcoin-Investments, kann nach eigener Einschätzung noch lange durchhalten, bevor es in Schwierigkeiten gerät. CEO Phong Le zeigt sich zuversichtlich und erklärt, ernsthafte Maßnahmen erst dann in Betracht zu ziehen, wenn der Bitcoin-Kurs unter 10.000 US-Dollar fällt.
Zusammengefasst:
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Strategy hat seine Bitcoin-Käufe vorerst pausiert und konzentriert sich nun auf den Aufbau von Barreserven.
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Dadurch hat sich die Bitcoin-Aktie STRC teilweise von ihrem Kursrückgang erholt, allerdings noch nicht vollständig.
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Solange der Bitcoin-Kurs über 10.000 US-Dollar bleibt, muss das Unternehmen laut dem CEO nicht eingreifen.
Größtes Bitcoin-Unternehmen tritt auf die Bremse
Strategy ist das weltweit größte Unternehmen für Bitcoin-Investments. Über Aktienemissionen und andere Finanzkonstruktionen nahm das Unternehmen Milliarden auf, um Bitcoin zu kaufen. Dadurch wurde es zum größten Bitcoin-Besitzer der Welt. Strategy hält rund vier Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots.
Seit dem Rückgang des Bitcoin-Kurses steht das Unternehmen jedoch unter Druck. Die kreativen Finanzkonstruktionen, die während steigender Kurse hervorragend funktionierten, verloren bei fallenden Kursen ihre Wirksamkeit.
Sorgen vor einer Abwärtsspirale
Die Bitcoin-Aktie von Strategy mit dem Kürzel STRC fiel unter die wichtige Marke von 100 US-Dollar und verlor damit ihre Effektivität. Gleichzeitig müssen jedoch weiterhin Renditen an die Investoren ausgezahlt werden.
Anleger befürchten nun, dass Strategy gezwungen sein könnte, mit weiter fallendem Bitcoin-Kurs größere Mengen an Bitcoin zu verkaufen. Das könnte den Kurs zusätzlich belasten und eine Abwärtsspirale auslösen. Einige Verkäufe wurden inzwischen bereits durchgeführt.
„Wir bleiben“
Laut Phong Le, dem CEO von Strategy, gibt es jedoch keinen Grund zur Panik. In einem Interview mit Bloomberg TV erklärte er, dass Strategy am Aufbau von Barreserven arbeite. Damit könnten die Renditen an die Investoren ausgezahlt werden. „Wir bleiben“, so Le.
Nach seinen Angaben verfügt Strategy inzwischen über Barreserven in Höhe von drei Milliarden US-Dollar. Das reiche aus, um zwei Jahre lang die Renditen auszuzahlen. Dadurch habe sich auch der Kurs von STRC bereits teilweise erholt, sagt Le.
Dennoch notiert die Aktie noch nicht wieder bei 100 US-Dollar – ein Niveau, das notwendig wäre, um die Finanzkonstruktion wieder in Gang zu setzen. Sobald diese Marke erneut erreicht wird, sollen neue STRC-Aktien ausgegeben und die Bitcoin-Käufe wieder aufgenommen werden, erklärt er:
„Sobald STRC wieder zum Nennwert notiert, werden wir weitere Aktien ausgeben. Wir werden Bitcoin kaufen.“
Kein Problem oberhalb von 10.000 US-Dollar
Auch über den Bitcoin-Kurs macht sich Le derzeit keine Sorgen: „Bitcoin ist deutlich größer als wir.“ Den aktuellen Bärenmarkt bezeichnet er als „ganz normalen Verlauf“ und blickt optimistisch in die Zukunft.
Dank der aufgebauten Barreserven sieht er Strategy gut aufgestellt. Solange Bitcoin über 10.000 US-Dollar bleibt, sei ein Eingreifen nicht notwendig:
„Erst wenn Bitcoin in Richtung 8.000 bis 10.000 US-Dollar fällt, müssen wir die mit unseren Schulden verbundenen Risiken neu bewerten. Bis dahin haben wir großes Vertrauen in unsere Bilanz.“





