Gino Presti Gino Presti
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FBI zerschlägt internationales Krypto-Syndikat: Viertel Milliarde Krypto

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Regierung und …
Darkweb-Unternehmer wegen eines dummen Krypto-Fehlers vom FBI verhaftet

Foto: RUBEN M RAMOS/Shutterstock

Ein großangelegter internationaler Krypto-Betrugsfall hat zur Verhaftung von dreizehn Personen geführt, darunter ein Mann aus Neuseeland. Der Fall, bei dem rund $265 Millionen an digitalen Währungen erbeutet wurden, wird vom FBI geleitet und hat auch breitere Auswirkungen auf den Kryptomarkt.

Der Mann erschien am 16. Mai vor dem Gericht in Auckland, wo er gegen Kaution freigelassen wurde und vorläufige Namensunterdrückung erhielt. Er muss am 3. Juli 2025 erneut vor Gericht erscheinen.

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Festnahme nach monatelanger Zusammenarbeit

Die Verhaftung des Neuseeländers erfolgte nach einer dreitägigen Operation mit Razzien in Auckland, Wellington und Kalifornien. Laut der neuseeländischen Polizei ist der Mann einer der Hauptverdächtigen in einem kriminellen Netzwerk, das zwischen März und August 2024 sieben Opfer täuschte und ihre Kryptowährung stahl. Diese wurden anschließend über verschiedene Plattformen gewaschen.

„Die Mitglieder der Organisation wuschen das gestohlene Geld über verschiedene Mixer und Börsen, nutzten ‚Peel Chains‘, Weiterleitungs-Wallets und Virtual Private Networks (VPNs), um ihre Identität zu verbergen“, so die Ankläger.

Der Mann wurde in den Vereinigten Staaten wegen Verschwörung zum Betrug, Geldwäsche und Teilnahme an einer kriminellen Organisation angeklagt. Er erschien bereits kurz vor dem Gericht in Auckland und darf seinen Prozess in Freiheit abwarten. Sein Name ist vorläufig noch nicht bekannt gegeben worden.

Luxuriöser Lebensstil bezahlt mit gestohlener Krypto

Die Verdächtigen lernten sich vermutlich über eine Online-Gaming-Plattform kennen. Die gestohlene Krypto wurde nicht nur zu Geld gemacht, sondern auch übermäßig ausgegeben. Die Gruppe soll unter anderem eine Flotte von mindestens 28 Luxusautos erworben haben. Die Flotte soll einen Gesamtwert von etwa $9 Millionen haben und der Preis der Autos variiert von $100.000 bis $3,8 Millionen pro Stück.

Darüber hinaus wurde viel Geld für Designer-Handtaschen, Uhren, teure Kleidung und Dienstleistungen wie privater Sicherheitsdienst und Zugang zu exklusiven Clubs in Städten wie Los Angeles, Miami und den Hamptons ausgegeben.

Die Zusammenarbeit zwischen den amerikanischen und neuseeländischen Behörden wird von den beteiligten Diensten gelobt. „Dieser Fall zeigt, wie wichtig internationale Zusammenarbeit bei der Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität ist“, so die Polizei.

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Explosive Zunahme von Krypto-Diebstählen

Die Verhaftungen folgen einem breiteren Trend zunehmender digitaler Kriminalität. Wie Anfang Mai unter den Altcoin Nachrichten zu lesen war, wurden allein im April 2025 weltweit Kryptowährungen im Wert von über $360 Millionen gestohlen. Das ist fast zehnmal so viel wie im März.

Besonders ein Vorfall stach heraus: ein Social-Engineering-Angriff, bei dem ein älterer Amerikaner zu diesem Zeitpunkt ganze $330 Millionen in Bitcoin (BTC) verlor. Insgesamt wurden 3.520 BTC aus dem Wallet dieser Person gestohlen. Mit dem aktuellen Bitcoin-Kurs entspricht diese Menge einem Wert von etwa $360 Millionen.

Warum das für Krypto-Anleger wichtig ist

Diese Art von Nachrichten unterstreicht erneut, wie wichtig es für Krypto-Anleger ist, wachsam zu bleiben. Betrug und Täuschung in der Kryptowelt kommen in allen Formen und Größen vor, und oft sind Opfer wehrlos gegen fortschrittliche Methoden wie Social Engineering. Es spielt keine Rolle, ob du ein erfahrener Händler bist oder gerade erst anfängst, überprüfe immer, wo du dein Geld anlegst und mit wem du Geschäfte machst.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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