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Augen scannen für Krypto? China sieht großes Sicherheitsrisiko

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Regierung und …
Worldcoin-Kryptowährung in der Kritik: Gesetzgeber wollen Verbot

Foto: mingazitdinov/Shutterstock

In einer auffälligen Warnung stellt der chinesische Sicherheitsdienst fest, dass das Sammeln von Iris-Scans durch Krypto-Projekte eine ernsthafte Gefahr für sowohl die persönliche Privatsphäre als auch die nationale Sicherheit darstellt. Ohne explizit Namen zu nennen, verweisen die Behörden auf Unternehmen, die Krypto im Austausch für biometrische Daten anbieten. Ein Ansatz, der stark auf das kontroverse Worldcoin-Projekt von Sam Altman verweist, bekannt von OpenAI.

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Augen scannen für Krypto: praktisch oder gefährlich?

Biometrische Technologie wie Gesichtserkennung, Fingerabdrücke und Iris-Scans werden immer häufiger in digitalen Anwendungen eingesetzt. Aber laut Chinas Ministerium für Staatssicherheit ist dieser Trend nicht risikolos.

In der offiziellen Erklärung warnt das Ministerium vor ausländischen Unternehmen, die unter dem Deckmantel der Krypto-Distribution sensible Daten wie Iris-Scans sammeln.

Diese Iris-Scans sind extrem einzigartig und können, anders als Passwörter, nicht mehr geändert werden, wenn sie einmal geleakt sind.

China bezeichnet diese Art von Daten daher als „biometrische Schlüssel“ und betont, dass Missbrauch nicht nur die Privatsphäre der Bürger gefährdet, sondern auch die Sicherheit des Landes untergraben kann.

Es sind sogar Fälle bekannt, in denen ausländische Geheimdienste gestohlene biometrische Daten verwendeten, um Spionage durch Deepfake-Identitäten zu betreiben.

Worldcoin im Visier der Kritiker

Obwohl China keine spezifischen Namen nannte, ist es praktisch sicher, dass die Warnung auf das Projekt Worldcoin abzielt. Dieses Projekt bietet Menschen weltweit kostenlose Token an, wenn sie ihre Iris von einem Gerät scannen lassen, das „die Orb“ genannt wird.

Das Ziel von Worldcoin ist es, ein weltweites digitales Identitätsnetzwerk aufzubauen, aber der Ansatz sorgt seit dem Start für Kontroversen.

Regulierungsbehörden in verschiedenen Ländern haben sich bereits kritisch über mangelnde Transparenz und die Speicherung dieser sensiblen Daten geäußert.

Sogar Ethereum-Gründer Vitalik Buterin äußerte sich früher in diesem Jahr kritisch über digitale Identitäten, die die Privatsphäre der Nutzer untergraben können.

Die Technologie hinter biometrischer Identifikation ist zweifellos beeindruckend, aber die Risiken sind mindestens genauso groß. Chinas Warnung unterstreicht, dass wir vorsichtig mit persönlichen Daten umgehen müssen, besonders wenn kommerzielle Parteien Krypto dafür anbieten. Deine Augen sind einzigartig, und wenn sie einmal gescannt werden, ist es fraglich, wer sie zu sehen bekommt.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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