Hohe Energiekosten belasten grünes Bitcoin-Mining

3 Min. Lesedauer
13. Dez. 2025, 10:09

Viele Miner steigen auf erneuerbare Energien um, um ihre Kosten zu senken. Das geschieht, während der sogenannte Hashpreis – ein Maßstab für Gewinn pro Recheneinheit – unter dem Break-even-Niveau liegt.

Er beträgt rund 39 Dollar pro Petahash pro Tag, was Mining für viele Akteure kaum rentabel macht.

De hashprijs voor miners blijft dalen. Bron: Hashrate Index

Der Hashpreis für Miner sinkt weiter. Quelle: Hashrate Index

Um über Wasser zu bleiben, eröffnen Unternehmen neue Einrichtungen an Standorten mit günstiger grüner Energie. In Texas wurde kürzlich ein Solarpark mit 20 Megawatt für Bitcoin-Mining in Betrieb genommen.

Solche Projekte zeigen, wie Miner ihre Strategie anpassen, da die Margen historisch niedrig sind. Für den Kryptomarkt ist dies relevant, da Veränderungen im Mining direkten Einfluss auf Angebot und Netzwerksicherheit haben.

Hashrate steigt und Miner spüren den Kostendruck

Das Mining von Bitcoin (BTC) wird zunehmend teurer. Das liegt daran, dass immer mehr Computer am Netzwerk teilnehmen. Im April wurde sogar ein neuer Rekord erreicht.

Durch diese zusätzliche Konkurrenz benötigen Miner mehr Strom und Ausrüstung, um einen Block zu finden.

Das erhöht die Kosten, insbesondere wenn Energie teuer ist. Deshalb stellte Tether (USDC) im November das Bitcoin-Mining in Uruguay ein, wo die Strompreise zu hoch wurden.

Miner suchen niedrigere Kosten durch grüne Energie

Um zu überleben, verlagern immer mehr Miner ihre Aktivitäten an Standorte mit günstiger erneuerbarer Energie. Solarenergie, Wasserkraft und Wind werden dabei häufiger eingesetzt.

In den Vereinigten Staaten entstehen neue Mining-Standorte rund um Solarparks, vor allem in Bundesstaaten mit günstiger Politik. Auch außerhalb der USA wächst dieser Trend.

In Afrika und anderen Regionen mit viel Wasserkraft werden neue Einrichtungen aufgebaut. Diese Standorte bieten stabile Strompreise und weniger Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.

Für Miner senkt das den operativen Druck, auch wenn Risiken bestehen bleiben.

Technologie spielt größere Rolle beim Überleben

Neben Standort und Energiequelle investieren Mining-Unternehmen in effizientere Hardware. Neue Maschinen verbrauchen weniger Strom pro Recheneinheit. Einige Hersteller entwickeln Systeme, die den Energieverbrauch automatisch an Netzlast und Strompreise anpassen.

Diese Anpassungen sind notwendig, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Ohne technologische Erneuerung riskieren Miner, ihre Aktivitäten zurückfahren zu müssen. Das kann zu weiterer Konzentration innerhalb der Branche führen, wobei vor allem große Akteure bestehen bleiben.

In der kommenden Zeit wird der Markt weiterhin genau auf Energiepreise und die Entwicklung der Mining-Erträge achten. Auch Entscheidungen großer Mining-Unternehmen erhalten besondere Aufmerksamkeit.

Sie bestimmen, wie sich das Netzwerk an diese schwierige Phase anpasst.

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