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Plattform friert gestohlene 60 Millionen € nach Hack ein – Diskussion entfacht

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Plattform friert 60 Millionen € an gestohlenen Kryptowährungen ein – Diskussion flammt auf

Foto: Rcc_Btn/Shutterstock

Die Krypto-Plattform Arbitrum hat Kryptowährungen im Wert von rund 60 Millionen Euro eingefroren. Die etwa 30.766 Ethereum (ETH) stehen im Zusammenhang mit dem jüngsten Hackerangriff auf das DeFi-Projekt KelpDAO – und entfacht erneut eine Grundsatzdebatte über Dezentralität im Krypto-Sektor.

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Arbitrum stoppt Zugriff auf gestohlene Gelder

Nach Angaben von Arbitrum wurde die Entscheidung von einem internen Sicherheitsgremium getroffen. Dieses reagierte, nachdem die betroffenen Gelder eindeutig dem Angreifer zugeordnet werden konnten. Auch Behörden waren laut dem Netzwerk in den Prozess eingebunden.

Die gestohlenen Coins wurden am 20. April um 23:26 Uhr (ET) in ein spezielles Wallet verschoben.

„Die Gelder wurden erfolgreich in ein eingefrorenes Zwischen-Wallet übertragen.“, teilte Arbitrum mit.

Für den Hacker sind die Mittel damit aktuell nicht mehr erreichbar.

Wichtig: Andere Nutzer oder Anwendungen auf der Plattform sollen von dem Eingriff nicht betroffen sein.

Streitpunkt: Wie dezentral ist Krypto wirklich?

Der Fall bringt ein bekanntes Problem zurück auf den Tisch. Viele Krypto-Projekte werben mit Dezentralität – also damit, dass niemand allein die Kontrolle hat. Doch genau hier setzt die Kritik an.

Denn wenn eine Plattform Gelder einfrieren kann, wirkt das für manche wie ein zentraler Eingriff. In der Krypto-Community wird deshalb erneut diskutiert, ob solche Maßnahmen mit den ursprünglichen Idealen vereinbar sind.

„In einer puristischen absolut dezentralen Blockchain nach dem strikten Code is Law Prinzip wäre das gezielte Einfrieren von Walletbeständen durch Dritte technisch völlig ausgeschlossen.”, erläutert die Analystin MissCrypto auf X

Gleichzeitig zeigt der Fall die Realität vieler DeFi-Projekte: Sicherheitsmechanismen werden integriert, um im Ernstfall massive Verluste zu verhindern.

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Community entscheidet über nächsten Schritt

Trotz des Eingriffs bleibt die Kontrolle nicht vollständig zentralisiert. Arbitrum betont, dass das Sicherheitsgremium nicht frei über die eingefrorenen Gelder verfügen kann. Was als Nächstes passiert, soll die Community entscheiden.

Das bedeutet: Nutzer mit Stimmrechten im Netzwerk bestimmen gemeinsam, wie mit den 60 Millionen Euro weiter verfahren wird.

Damit liegt die Verantwortung letztlich bei den Token-Inhabern. Der Fall könnte somit zum Präzedenzfall werden – und beeinflussen, wie andere Netzwerke künftig zwischen Sicherheit und Dezentralität abwägen.

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Über den Autor:
Jan-Eric Stehr

Jan-Eric Stehr ist seit August 2023 Chief Editor bei Crypto Insiders. Davor übersetzte und lokalisierte er die Website ins Deutsche. Mit seinem Ingenieursabschluss (B.Sc.) in Prozessmanagement/Maschinenbau und beruflicher Erfahrung im Consulting, unterstützt er Unternehmen beim Einstieg in den deutschen Markt. Seine Leidenschaft für Kryptowährungen fand er 2020, als er in sie investierte, und durch seine freiberufliche Tätigkeit vertiefte er sich weiter in dieses Thema.

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