USA kaufen keinen Bitcoin, so Finanzminister Bessent

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Aktualisiert am 15. Aug. 2025, 08:27

Der Bitcoin (BTC)-Kurs fiel in den vergangenen Stunden. Auslöser war unter anderem, dass Scott Bessent, Finanzminister der Vereinigten Staaten, klarstellte, dass die Regierung keine zusätzlichen Bitcoin für die strategische Bitcoin-Reserve kaufen wird.

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US-Bitcoin-Reserve kann dennoch erweitert werden

Bessent sagte bei Fox Business, einem US-Wirtschaftssender, die Regierung fülle diese Reserve nur mit beschlagnahmter Krypto auf und stoppe den Verkauf dieser Coins. Seine Aussagen waren eindeutig: Die Regierung kauft nicht zu, nutzt Einziehungen und baut darauf auf. Diese Meldung verbreitete sich schnell in den Krypto-Nachrichten.

Einige Stunden nach dem Interview ergänzte Bessent auf X eine Nuance. Er sagte, die Reserve prüfe, wie sie auf „budgetneutrale Weise“ zusätzliche Bitcoin erwerben könne, um sie auszubauen und damit das Versprechen des Präsidenten einzulösen, die Vereinigten Staaten zur „Bitcoin-Supermacht der Welt“ zu machen.

Auswirkung auf den Bitcoin-Kurs

Nach Bessents Aussagen fiel der Bitcoin-Kurs auf 118.000 US-Dollar, ein Rückgang um 3,54 Prozent in den vergangenen 24 Stunden. Auf Wochenbasis liegt der Kurs 1,98 Prozent höher und auf Monatsbasis 1,45 Prozent höher, laut Daten von CoinGecko.

Quelle: CoinGecko

Gestern fielen die Erzeugerpreisindex-Zahlen in den Vereinigten Staaten besser als erwartet aus. Das schürte Sorgen über hartnäckige Inflation und straffere Politik. Anleger gingen weniger Risiko ein, was den Druck auf Krypto erhöhte und den Bitcoin-Kurs weiter sinken ließ.

Strategische Reserve und Schätzungen

Die strategische Bitcoin-Reserve erhielt im März unter Präsident Donald Trump eine gesetzliche Grundlage. Die Reserve besteht aus in Strafverfahren beschlagnahmter Krypto. Bessent schätzt den aktuellen Wert auf etwa 12,90 Milliarden bis 17,20 Milliarden Euro.

Arkham Intelligence, ein Blockchain-Analyseunternehmen, nennt ein deutlich höheres mögliches Niveau und schätzt, dass die Vereinigten Staaten bis zu 198.022 Bitcoin verwalten. Zum aktuellen Preis sind das mehr als 20 Milliarden Euro.

Frühere Gerüchte, die Regierung werde künftige Käufe mit Zolleinnahmen bezahlen, wies Bessent zurück. Die Regierung hält die bestehenden Bitcoin als langfristige „Store of Value“, also als Mittel zur Wertaufbewahrung.

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