Gino Presti Gino Presti
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US-Finanzminister greift Krypto-Sektor wegen Gesetzesverzögerung an

US-Minister warnt: Neues Gesetz soll Krypto retten

Foto: Joshua Sukoff / Shutterstock.com

Der amerikanische Finanzminister Scott Bessent hat den Krypto-Sektor scharf angegriffen. Er äußerte seine Frustration über die Verzögerung eines neuen Krypto-Gesetzes. Bessent bezeichnete blockierende Krypto-Unternehmen als „Nihilisten“ und warf ihnen vor, das Wachstum des Sektors in Amerika zu behindern.

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Kurz zusammengefasst:

  • Die Einführung eines wichtigen neuen Krypto-Gesetzes verzögert sich aufgrund von Unstimmigkeiten zwischen Banken und Krypto-Unternehmen.
  • Der amerikanische Finanzminister sieht blockierende Krypto-Unternehmen als Hindernis für das Wachstum des Sektors.
  • Die Vereinigten Staaten haben große Pläne mit Krypto.

Wichtiges neues Krypto-Gesetz verzögert sich

Der Streit dreht sich um Details eines neuen amerikanischen Krypto-Gesetzes, des Clarity Act. Dieses Gesetz soll Klarheit über die geltenden rechtlichen Regeln schaffen. Die Verhandlungen sind jedoch ins Stocken geraten, wegen Unstimmigkeiten zwischen Banken und Krypto-Unternehmen.

Banken lehnen den Wunsch der Krypto-Unternehmen ab, Renditen anbieten zu dürfen, da sie unfairen Wettbewerb befürchten. Krypto-Unternehmen hingegen sehen die Rendite als notwendigen Bestandteil.

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Minister greift „Nihilisten“ an

Für Finanzminister Scott Bessent ist das Maß voll. In einem Meinungsbeitrag im Wall Street Journal griff er am Mittwoch den Krypto-Sektor scharf an. Blockierende Krypto-Unternehmen bezeichnete er als „Nihilisten“.

Seiner Ansicht nach führt die anhaltende rechtliche Unsicherheit dazu, dass viele Krypto-Unternehmen in andere Länder abwandern, wo klare Regeln gelten:

„Ein immer größerer Teil der Krypto-Entwicklung hat sich in Regionen mit klaren Regeln verlagert, wie Abu Dhabi und Singapur.“

Das steht im Widerspruch zum Ziel des Weißen Hauses, die „Krypto-Hauptstadt der Welt“ zu werden. Das neue Krypto-Gesetz soll das Problem lösen und mehr Krypto-Unternehmen dazu bewegen, sich in Amerika anzusiedeln.

Stablecoins

Bessent scheint vor allem besorgt, den amerikanischen Vorsprung zu verlieren. Die USA haben nämlich große Pläne mit Krypto, insbesondere mit Stablecoins. Das sind Kryptowährungen, deren Wert nicht schwankt, sondern an eine herkömmliche Währung gekoppelt ist.

Laut Bessent können solche Coins die Dominanz des Dollars als Weltwährung stärken. Zudem sind Herausgeber von Stablecoins zunehmend größere Käufer amerikanischer Staatsanleihen.

In seinem Meinungsbeitrag ruft er daher zum Handeln auf:

„Die USA sind nicht zum finanziellen Zentrum der Welt geworden, indem sie in Momenten des technologischen Wandels gezögert haben. Sie führen, indem sie Standards setzen, denen andere folgen.“

Das Gesetz müsse seiner Meinung nach schnell eingeführt werden, damit „die nächste Generation finanzieller Innovation auf amerikanischer Infrastruktur aufgebaut, von amerikanischen Institutionen unterstützt und in amerikanischen Dollar ausgedrückt wird“.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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