Foto: Matt Gush/Shutterstock
Das Verschwinden von Nancy Guthrie ist bereits seit zwei Wochen eine große Nachricht. Die 84-jährige Mutter der amerikanischen TV-Moderatorin Savannah Guthrie schien nach einem Abend sicher zu Hause in Tucson, Arizona, abgesetzt worden zu sein, wurde danach aber nie wieder gesehen.
Was den Fall besonders auffällig macht: Die Entführer haben möglicherweise Lösegeld in Bitcoin gefordert. Für die Vereinigten Staaten ist das bei einem Fall dieser Größenordnung beispiellos.
Entführung und Lösegeld in Bitcoin
Am 31. Januar wurde Nancy zum letzten Mal bei ihrer Wohnung in Catalina Foothills, einem Vorort von Tucson, gesehen. In der Nacht danach wurde ihre Türklingelkamera ausgeschaltet. Kurz darauf verlor ihr Herzschrittmacher die Verbindung zu ihrem Telefon. Als sie einen Tag später nicht bei einem Gottesdienst erschien, schlug ihre Umgebung Alarm.
In der Wohnung wurden Blutspuren gefunden, die von ihr stammen. Die örtliche Polizei und das Federal Bureau of Investigation (FBI) tappen noch immer im Dunkeln. Es sind Tausende Hinweise eingegangen und es wurde eine Belohnung von 100.000 Dollar (86.000 Euro) ausgesetzt, aber konkrete Durchbrüche bleiben aus.
Die Familie veröffentlichte mehrere Videobotschaften. Am 6. Februar sagte Savannah Guthrie: „Wir haben eure Nachricht erhalten, und wir verstehen sie. Wir werden zahlen.“
Wrench Attacks
Seitdem blieb es still von den mutmaßlichen Entführern. Über die exakte Höhe des Lösegelds ist nichts offiziell bestätigt, aber amerikanische Medien berichten, dass es um Millionen gehen soll. Die Forderung, in Bitcoin zu zahlen, soll unter anderem an die Tabloid-Nachrichtenorganisation TMZ geschickt worden sein. In der Nachricht der Kriminellen standen Details über persönliche Besitztümer, die nicht öffentlich bekannt waren. Die Polizei kann die Echtheit davon jedoch nicht bestätigen.
Dass Kriminelle um Bitcoin bitten, ist laut Experten keine Überraschung. Digitale Zahlungen erfordern keine physische Übergabe und Transaktionen können nicht einfach rückgängig gemacht werden. Gleichzeitig ist die Idee vollständiger Anonymität nuanciert: Sobald Krypto über regulierte Börsen in Dollar umgewandelt wird, entsteht eine Spur.
Krypto-Kriminalität kommt oft vor
Kriminalität und Entführungen rund um Krypto sind leider keine neuen Phänomene. Das Blockchain-Analyseunternehmen Chainalysis signalisiert schon länger eine Zunahme physischer Verbrechen, bei denen Krypto eine Rolle spielt. Oft geht es um sogenannte Wrench Attacks, bei denen Opfer unter Druck gesetzt werden, Zugang zu ihren Wallets zu geben.
In Europa gab es kürzlich Entführungen von Familienmitgliedern von Krypto-Millionären. In den Vereinigten Staaten hat dieser Fall eine öffentliche Wirkung und eine deutliche Bitcoin-Komponente. Das ist etwas, was wir bisher noch nicht gesehen haben.
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