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Bitcoin unter Druck: Institutionelle Verkäufe bremsen

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Bitcoin unter Druck: Institutionelle Verkäufe bremsen

Foto: kravik93 & seahorsetwo (Shutterstock)

Ist dies die nächste Phase im bekannten vierjährigen Bitcoin (BTC)-Zyklus – oder entsteht hier etwas Neues? Seit dem Höchststand über 120.000 US-Dollar im Oktober vergangenen Jahres ist Bitcoin deutlich zurückgefallen.

Allein in diesem Monat verlor der Kurs mehr als 25 Prozent. Mehrere Analysten verweisen auf einen zentralen Faktor, der der aktuellen Bärenmarktphase zugrunde liegt: institutionelle Investoren, die ihre Risiken reduzieren.

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Institutionelle Verkäufe von Bitcoin

Laut Bitwise-CIO Matt Hougan passt der Rückgang weiterhin in das bekannte Vierjahresmuster des Kryptomarktes.

Aus der traditionellen Finanzwelt kommen jedoch andere Töne. Chris Waller, Mitglied der Federal Reserve, erklärte auf einem geldpolitischen Kongress, dass die Euphorie rund um Krypto nach dem Amtsantritt der neuen Trump-Regierung nachlasse.

„Ich denke, es wurde viel verkauft, weil Unternehmen aus der klassischen Finanzwelt ihre Risikopositionen anpassen mussten.“

Das trifft einen sensiblen Punkt. Große Institutionen bringen Kapital, aber auch eine andere Risikobereitschaft mit.

Während private Anleger von Kurssteigerungen um das Zehn- oder gar Dreißigfache träumen, geben sich Fonds oft schon mit zweistelligen Jahresrenditen zufrieden. Steigende makroökonomische Unsicherheiten führen dazu, dass viele institutionelle Akteure ihre Positionen überdenken.

Laut Grayscale verhält sich Bitcoin kurzfristig zudem eher wie eine Aktie eines großen Technologieunternehmens als wie digitales Gold.

Die Korrelation mit Gold ist gering, während die Kursbewegungen stärker denen risikoreicher Anlagen ähneln. Bloomberg-Analyst Mike McGlone geht noch weiter und bezeichnet Bitcoin als „eine stark spekulative Zahl auf einem Bildschirm ohne klaren inneren Wert“.

Clarity Act und regulatorische Unsicherheit

Neben der Marktpsychologie spielt auch die Regulierung eine wichtige Rolle. In den USA liegt der sogenannte Clarity Act seit Wochen im Senat auf Eis.

Das Gesetz soll festlegen, welche Aufsichtsbehörden für den Kryptosektor zuständig sind. Solange hier keine Klarheit herrscht, bleibt ein Teil der institutionellen Investoren zurückhaltend.

Waller betont, dass das Ausbleiben von Fortschritten bei diesem Gesetz Investoren bremse. Galaxy-Digital-CEO Mike Novogratz unterstreicht die Bedeutung klarer Regeln für die Wiederherstellung von Vertrauen. Selbst US-Finanzminister Scott Bessent sieht viel von diesem Gesetz abhängen.

Im vergangenen Jahr wurde der GENIUS Act verabschiedet, was darauf hindeutet, dass sich die regulatorische Richtung langfristig verbessern könnte.

Hinter den Kulissen wird weiterhin zwischen Krypto-Unternehmen, Banken und politischen Entscheidungsträgern verhandelt. Ripple-Manager Stuart Alderoty erklärte nach einem Treffen im Weißen Haus, dass Kompromissbereitschaft bestehe und parteiübergreifende Unterstützung für neue Gesetze erkennbar sei.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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