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Gut für Bitcoin? Der US-Arbeitsmarkt beginnt endlich abzukühlen

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Bitcoin fällt stark nach robusten Wirtschaftsdaten – könnte das positiv sein?

Foto: Mark Van Scyoc/Shutterstock

Diese Woche dreht sich nicht nur um Donald Trump, sondern auch um den US-Arbeitsmarkt. In den kommenden Tagen werden nämlich fast alle wichtigen Daten zur Beschäftigungssituation in den Vereinigten Staaten veröffentlicht.

Aus dem ersten Arbeitsmarktbericht der Woche, dem JOLTS-Bericht, geht hervor, dass der Arbeitsmarkt tatsächlich Anzeichen einer Abkühlung zeigt.

15 Jahre alte Bitcoin plötzlich auf Börse transferiert
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Der US-Arbeitsmarkt kühlt sich ab

Die folgende Grafik von Kathy Jones zeigt, dass die Zahl der offenen Stellen deutlich gesunken ist – auf 7,6 Millionen. Das ist bemerkenswert, denn erwartet wurden rund 8 Millionen. Zudem ist das Verhältnis zwischen offenen Stellen und Arbeitslosigkeit gestiegen.

Insgesamt lässt sich daraus schließen, dass der Arbeitsmarkt nach wie vor stabil ist, jedoch eine leichte Abkühlung erfährt.

Für die Wirtschaft ist diese Entwicklung gar nicht so schlecht. Schließlich kämpft die USA noch immer mit einer Inflation, die über dem Ziel der Zentralbank liegt. Eine gewisse wirtschaftliche Abkühlung ist daher wünschenswert.

Theoretisch kann dies den Inflationsdruck verringern, was wiederum dazu führen könnte, dass sowohl die Inflation als auch das Wirtschaftswachstum leicht zurückgehen.

Was bedeutet das für Bitcoin?

Normalerweise könnte man denken, dass ein schwächerer Arbeitsmarkt schlecht für Bitcoin (BTC) ist – doch das wäre die falsche Schlussfolgerung. In diesem Fall ist der Arbeitsmarkt nicht tatsächlich schlecht, sondern lediglich nicht mehr überhitzt.

Das bedeutet, dass die Inflation zurückgehen könnte, was der US-Zentralbank mehr Spielraum für Zinssenkungen geben würde. Aus dieser Perspektive muss sich das Ganze nicht negativ auf Bitcoin und die Finanzmärkte auswirken.

Solange es nicht zu einer Rezession kommt oder die Inflation plötzlich wieder ansteigt, scheint der Bitcoin-Bullenmarkt intakt zu bleiben. Die bisher veröffentlichten Daten dieser Woche ändern daran nichts.

Aus der Industrie gibt es sogar positive Nachrichten für die USA. Seit 2022 galt dieser Bereich als Sorgenkind, doch erstmals wurde nun wieder ein Wert veröffentlicht, der auf ein Wachstum der Industrie hinweist. Siehe dazu die folgende Grafik.

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Über den Autor:
Jan-Eric Stehr

Jan-Eric Stehr ist seit August 2023 Chief Editor bei Crypto Insiders. Davor übersetzte und lokalisierte er die Website ins Deutsche. Mit seinem Ingenieursabschluss (B.Sc.) in Prozessmanagement/Maschinenbau und beruflicher Erfahrung im Consulting, unterstützt er Unternehmen beim Einstieg in den deutschen Markt. Seine Leidenschaft für Kryptowährungen fand er 2020, als er in sie investierte, und durch seine freiberufliche Tätigkeit vertiefte er sich weiter in dieses Thema.

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