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Die US-Investmentbank Goldman Sachs steigt in den Markt für Bitcoin-Fonds ein. Die Bank hat einen Antrag für einen „Bitcoin Premium Income ETF“ eingereicht. Dieser Fonds ist darauf ausgelegt, nicht nur die Kursentwicklung von Bitcoin (BTC) abzubilden, sondern auch ein regelmäßiges Einkommen zu generieren. Es handelt sich um einen der ersten direkten Schritte der Bank in die Kryptowelt.
Zusammengefasst
- Goldman Sachs hat einen Antrag für einen „Bitcoin Premium Income ETF“ eingereicht.
- Der Fonds richtet sich an Anleger, die ein stabiles Einkommen wünschen, vergleichbar mit Dividenden.
- Der Schritt folgt unmittelbar auf ein ähnliches Vorhaben des Konkurrenten BlackRock und verschärft den Wettbewerb.
Ein Fonds für Einkommen, nicht für schnelle Gewinne
Der neue Bitcoin-ETF von Goldman Sachs richtet sich nicht an Anleger, die auf schnelle Gewinne aus sind. Stattdessen liegt der Fokus auf der Generierung eines stabilen Einkommens. Das ist vergleichbar mit Aktien, die Dividenden ausschütten.
Um dieses Einkommen zu erzielen, verkauft der Fonds sogenannte Optionen. In der Praxis verzichtet der Fonds damit auf einen Teil der Gewinne, wenn der Bitcoin-Preis stark steigt. Im Gegenzug erhält er eine Prämie, die als festes Einkommen an die Anleger ausgeschüttet wird.
Wettbewerb mit BlackRock nimmt zu
Der Zeitpunkt des Antrags ist bemerkenswert. Der Konkurrent BlackRock hat kürzlich ebenfalls Pläne für einen vergleichbaren Bitcoin-Fonds angekündigt, der Einkommen generiert. Der Wettbewerb um Krypto-Anleger tritt damit in eine neue Phase ein.
Zunächst ging es darum, wer als erster einen klassischen Bitcoin-Fonds auf den Markt bringen konnte, der lediglich die Kursentwicklung abbildet. Nun bieten große Marktteilnehmer zunehmend komplexere Produkte für unterschiedliche Anlegertypen an. Goldman Sachs war hierbei bislang zurückhaltender als Wettbewerber wie JPMorgan und Morgan Stanley, die früher in den Kryptomarkt eingestiegen sind.
Goldman-Sachs-Chef war lange vorsichtig
CEO David Solomon von Goldman Sachs zeigte sich in der Vergangenheit stets zurückhaltend gegenüber Kryptowährungen. Er bezeichnete sich selbst als „Beobachter“ von Bitcoin und erklärte, dass strenge regulatorische Vorgaben seine Bank davon abgehalten hätten, stärker im Kryptomarkt aktiv zu werden.
Er räumte jedoch ein, persönlich „eine sehr kleine Menge“ Bitcoin zu besitzen. Solomon betonte, dass die Schritte der Bank in die Kryptowelt „wohlüberlegt“ erfolgen müssten. Er sieht vor allem Potenzial in der zugrunde liegenden Technologie der „Tokenisierung“, also der digitalen Abbildung von Vermögenswerten.
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