Gino Presti Gino Presti
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Die Amerikanische Wirtschaft erholt sich und warum das gut für Bitcoin ist

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Bitcoin auf dem Weg zu 100.000 US-Dollar nach Milliarden-Zuflüssen

Foto: Bukhta Yurii/Shutterstock

Seit der aggressiven Kampagne der Zinserhöhungen durch die amerikanische Zentralbank, die im März 2022 begann, fürchteten alle eine Rezession.

Bis jetzt ist diese ausgeblieben und die amerikanische Wirtschaft überrascht weiterhin. Nun scheint sich auch die amerikanische Industrie zu erholen, wie gestern aus dem ISM Manufacturing PMI hervorging, einem wichtigen makroökonomischen Indikator für die Industrie.

Was bedeutet diese Erholung für den Bitcoin-Kurs? Müssen wir noch länger auf Zinssenkungen warten? Und ist das ein Problem?

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Quelle: Haver Analytics
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Heikle Situation für die Amerikanische Zentralbank

Die amerikanische Zentralbank scheint derzeit eine Rezession zu benötigen, um die Inflation auf das gewünschte Niveau von 2,0 Prozent zu bringen. Bisher ist dies nicht gelungen und die Inflation bleibt ein Problem. Aus diesem Grund müssen die gewünschten Zinssenkungen weiterhin aufgeschoben werden.

Dass die Weltwirtschaft sich erholt, zeigt sich unter anderem an der weltweiten Aktivität von Containerschiffen (obige Grafik), die derzeit eine Aufschwung erlebt.

Seit dem Tiefpunkt im vierten Quartal 2022 erlebt auch die weltweite Liquidität einen Aufschwung, was die positiven Ergebnisse für Finanzanlagen seit diesem Zeitpunkt erklären könnte.

Wenn die Zentralbanken bald auch die Zinsen senken, könnte dies den Finanzmärkten einen zusätzlichen Schub geben.

Falls sie dies nicht tun, könnte dies Probleme für die Amerikanische Regierung bedeuten. Momentan erscheint das große makroökonomische Bild bullish für den Bitcoin-Kurs.

Warum ist es im Ganzen bullish für den Bitcoin-Kurs?

Die weltweite Liquidität, die Geldmenge im Finanzsystem, ist bereits auf dem Weg nach oben. Zentralbanken werden die Zinsen nicht weiter erhöhen und denken derzeit über Zinssenkungen nach, was der Liquidität noch mehr zugutekommen wird.

Tut dies die Amerikanische Zentralbank nicht, gerät die Amerikanische Regierung mit ihrer gigantischen Staatsschuld (34,5 Billionen Dollar) in Schwierigkeiten. Sie muss nämlich einen immer größeren Teil dieser Schuld unter den derzeit hohen Zinsen refinanzieren.

Dadurch steigen die Zinszahlungen, das jährliche Haushaltsdefizit wächst und das Land muss noch mehr Schulden aufnehmen, wodurch wiederum die Zinszahlungen steigen und das Ganze von vorne beginnt.

Das Ergebnis? Auf die eine oder andere Weise wird die Amerikanische Zentralbank in eine Position versetzt, in der sie die Finanzmärkte stimulieren muss. Abgesehen von einem geopolitischen Drama oder anderen Unannehmlichkeiten (große Finanzkrise) scheint es kein stichhaltiges Argument für das Ende der derzeitigen Bullenmarkt zu geben.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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