Foto: KI-generiert
Bitcoin (BTC) hat im vergangenen Monat schwere Verluste erlitten. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass der Suchbegriff „Bitcoin ist tot“ ein Rekordniveau erreicht hat.
Gleichzeitig warnt ein Nobelpreisträger, dass die Kryptowährung innerhalb von zehn Jahren möglicherweise auf 0 abstürzen könnte. Eine Aussage, die den Pessimismus unter Anlegern weiter anheizen dürfte.
Dennoch sind Ökonomen hinsichtlich der Zukunft von Bitcoin stark geteilt.
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Angst überschwemmt den Kryptomarkt
Der Kryptomarkt schwankt derzeit erheblich. Zudem haben Kryptowährungen eine starke Korrektur durchlaufen. Bitcoin fiel innerhalb weniger Monate von 90.000 US-Dollar auf 60.000 US-Dollar. Das entspricht einem Rückgang von 52 Prozent.
Durch den Kurssturz schießt die Suchanfrage „Bitcoin ist tot“ nach oben. Laut Google Trends deutet das auf wachsende Angst unter Anlegern hin.
GOOGLE SEARCHES FOR “BITCOIN IS DEAD” JUST HIT ATHs.
This is the HIGHEST level since the FTX crash.
The generational rally is starting now. pic.twitter.com/EMkkC4scEq
— Rekt Fencer (@rektfencer) February 20, 2026
Pessimismus größer als nach dem FTX-Crash
Einige Analysten ziehen inzwischen Parallelen zur Zeit nach dem FTX-Crash Ende 2022, als Bitcoin um mehr als 75 Prozent einbrach. Zwar erreicht der aktuelle Suchanstieg nicht den Rekordwert von Dezember 2025, doch die zunehmende Negativität ist auffällig.
Nobelpreisträger prognostiziert mögliches Ende
Nicht nur Privatanleger zeigen sich skeptisch, auch die akademische Welt äußert Zweifel. Der Ökonom und Nobelpreisträger Eugene Fama erklärte in einem Podcast, dass Bitcoin aufgrund fehlender innerer Wertgrundlage und mangelnder traditioneller Geldfunktionen innerhalb von zehn Jahren wertlos werden könnte.
In einer Folge des Podcasts Capitalisn’t begründete er seine Prognose.
Nicht nur Nobelpreisträger äußern ihre Zweifel. Auch Analysten großer Finanzinstitute kritisieren Bitcoin als nicht ausreichend geeignet, um als „digitales Gold“ zu fungieren. Manche Kommentatoren sind sogar der Meinung, dass Bitcoin auf dem aktuellen Niveau weiterhin zu teuer sei.
„Bitcoin ist tot“ ist fast schon alte Geschichte
Bitcoin wurde übrigens schon deutlich häufiger „für tot erklärt“ – exakt 467-mal, laut der Website „Bitcoin is dead“.
Dennoch erholte sich Bitcoin nach jedem Crash und jeder „Todeserklärung“ bislang wieder. Viele Experten betonen zudem, dass Bitcoin nicht einfach durch einen Crash oder einen Bärenmarkt (eine Phase langanhaltender Kursverluste) auf null fallen kann.
Dafür müsste das Vertrauen vollständig verschwinden und die Nachfrage nach der Kryptowährung komplett versiegen.
Einige Krypto-Analysten zeigen sich hingegen positiv in Bezug auf die aktuellen Entwicklungen rund um Bitcoin. So schrieb JD auf X:
„Jeder ‚Bitcoin ist tot‘-Höhepunkt ging einem starken Anstieg voraus, wie 2015, 2019 und 2022. Maximale Angst (FUD) unter Privatanlegern = maximale Akkumulation durch kluges Kapital. Abflüsse von Börsen nehmen zu, während Google-Suchanfragen Panik signalisieren. Dieser Gegensatz ist das Signal.“
Der Investor meint damit: Wenn viele Menschen online behaupten, „Bitcoin sei tot“, geraten kleine Anleger in Panik und verkaufen. Genau in diesem Moment kaufen große Investoren günstig nach.
Gleichzeitig ziehen viele ihre Bitcoin von Börsen ab, um sie langfristig zu halten. Diese Kombination wertet er als positives Signal: Während Panik dominiert, bauen andere im Hintergrund ihre Bestände weiter aus.
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