Gino Presti Gino Presti
3 min. Lesedauer

Bitcoin-Mysterium – diese Männer werden am häufigsten Satoshi genannt

Bitcoin-BTC
icon-bitcoin
Bitcoin Nachri…

Foto: Mike_shots/Shutterstock

Gestern veröffentlichte die New York Times einen bemerkenswerten Artikel, in dem die Zeitung behauptet, die wahre Identität von Bitcoin (BTC)-Erfinder Satoshi Nakamoto zu enthüllen. Die Jagd nach diesem Mysterium läuft jedoch schon seit Jahren. Wer sind die am häufigsten genannten Kandidaten? Wir stellen drei davon vor.

Zwei Bitcoins, ein Ursprung – aber völlig andere Mission
Zwei Bitcoins, ein Ursprung – aber völlig andere Mission

Adam Back

Adam Back ist ein einflussreicher britischer Kryptograf und aktueller CEO unter anderem des Bitcoin-Unternehmens Blockstream und des Investmentfonds BSTR. Er war bereits in einem sehr frühen Stadium an der Entwicklung digitaler Währungen beteiligt.

Warum er Satoshi sein könnte? Back ist der Erfinder von Hashcash, einem Algorithmus, der für die Funktionsweise von Bitcoin entscheidend ist. Seine frühe Beteiligung und sein enormes technisches Wissen machen ihn für viele zu einem sehr naheliegenden Verdächtigen.

Back selbst bestreitet dies entschieden. „Ich bin nicht Satoshi,“ erklärt er. Er stellt fest, dass die Ähnlichkeiten in den Interessen reiner Zufall seien. Außerdem betont er, dass das anhaltende Mysterium gut für den Status von Bitcoin als knappes, unabhängiges digitales Gut sei.

Peter Todd

Dann wäre da Peter Todd. Er ist ein prominenter kanadischer Bitcoin-Entwickler. Er stand aktuell stark im Rampenlicht, weil die kontroverse HBO-Dokumentation Money Electric ihn entschieden als den Erfinder bezeichnete.

Dokumentarfilmer Cullen Hoback stützte seine Schlussfolgerung unter anderem auf eine Chat-Nachricht von Todd über das „Opfern“ von Bitcoins, was auf Nakamotos blockiertes Milliardenvermögen hinweisen soll. Außerdem sagt Todd am Ende des Films zynisch: „Nou ja, ik ben Satoshi Nakamoto.“

Todd weist diese Theorie jedoch direkt zurück. Er erklärt, dass der Satz „I am Satoshi“ ein weit verbreiteter Slogan in der Cypherpunk-Gemeinschaft sei, um die Privatsphäre des echten Erfinders zu schützen. In sozialen Medien stellte er seinen Standpunkt direkt nach der Dokumentation klar: „Ich bin nicht Satoshi.“

US-Mining-Riesen tauschen Bitcoin gegen KI
US-Mining-Riesen tauschen Bitcoin gegen KI

Len Sassaman

Leonard „Len“ Sassaman war ein renommierter Kryptograf und ein entschiedener Verfechter digitaler Privatsphäre. Er arbeitete als Forscher an der KU Leuven und nahm sich 2011 auf tragische Weise das Leben. Er wurde in Leuven begraben.

Sassaman war tief in der frühen Kryptografie-Gemeinschaft verwurzelt. Viele vermuten, dass er Satoshi ist, weil der Zeitpunkt, zu dem Nakamoto 2011 seine letzte Nachricht sendete und endgültig von der Bildfläche verschwand, auffällig mit dem Tod Sassamans zusammenfällt.

Da Sassaman nicht mehr lebt, kann er auf die Theorien verständlicherweise nicht reagieren. Sein damaliger Doktorvater in Leuven, Professor Bart Preneel, reagierte seinerzeit nüchtern auf alle wilden Spekulationen rund um seinen verstorbenen ehemaligen Studenten: „Erst sehen, dann glauben.“

Hal Finney

Und schließlich darf Harold „Hal“ Finney natürlich nicht fehlen. Er war ein brillanter Informatiker und ein echter Pionier auf dem Gebiet der Kryptografie. Schon lange vor Bitcoin arbeitete er an digitaler Privatsphäre und entwickelte Systeme, die als Vorläufer von Krypto gelten. Finney erhielt 2009 die Diagnose ALS und verstarb im August 2014.

Finney war einer der wenigen, die 2008 direkt begeistert auf das Bitcoin-Whitepaper reagierten, das Dokument, in dem Bitcoin der Welt erstmals vorgestellt wurde. Er war die zweite Person weltweit, die Software für das Netzwerk betrieb, und erhielt die allererste Bitcoin-Transaktion überhaupt – von Nakamoto persönlich.

Dass Satoshi in dem Zeitraum endgültig von der Bildfläche verschwand, in dem sich Finneys körperliche Gesundheit rapide verschlechterte, ist für viele ein wichtiges Signal.

Zu seinen Lebzeiten hat Finney die Gerüchte stets entschieden bestritten.

Satoshi bleibt ein Mysterium

Das Fazit der Geschichte ist, dass es nach wie vor keinen schlüssigen Beweis gibt – noch immer weiß niemand, wer Satoshi Nakamoto ist. Und das sei vielleicht auch gut so, behaupten viele.

Bitcoin feiert: Alle Deutschen bekommen 10 € Krypto geschenkt

Millionen europäische Anleger nutzen Bitvavo für den Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Neugierig, warum? Neue Nutzer erhalten aktuell 10 € Krypto nach Wahl, um direkt loszulegen. Keine versteckten Bedingungen – einfach ausprobieren.

Registriere dich noch heute und erhalte direkt 10 € Krypto deiner Wahl. Die Kontoeröffnung ist kostenlos und dauert weniger als eine Minute.

👀 Ansehen & sichern
Diesen Artikel teilen
  • Share on Twitter
  • Share on Telegram
  • Share on Facebook
Autor:
Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

Gerade eingetroffen
Trending
ChatGPT prognostiziert XRP-Kurs nach dem Krieg
ChatGPT prognostiziert XRP-Kurs nach dem Krieg
  • 09/04/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Gamechanger bei ETFs: Bitcoin zieht leise an
Warum der Bitcoin-Kurs heute unerwartet stark steigt
  • 06/04/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Bitcoin-Kurs steigt über 60.000 Euro nach Iran-Nachrichten
Bitcoin-Kurs steigt über 60.000 Euro nach Iran-Nachrichten
  • 06/04/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Bitcoin-Netzwerk fällt so stark wie zuletzt beim China-Verbot
Kleiner Solo-Miner schlägt Großunternehmen und gewinnt 180.000 Euro
  • 04/04/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Große Bank gibt überraschende Solana-Prognose für 2030 ab
Solana-Plattform fordert Rückgabe von 243 Mio. Euro
  • 04/04/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Trending Bitcoin Nachrichten

Gamechanger bei ETFs: Bitcoin zieht leise an
Warum der Bitcoin-Kurs heute unerwartet stark steigt
  • 06/04/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Bitcoin-Kurs steigt über 60.000 Euro nach Iran-Nachrichten
Bitcoin-Kurs steigt über 60.000 Euro nach Iran-Nachrichten
  • 06/04/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Bitcoin-Netzwerk fällt so stark wie zuletzt beim China-Verbot
Kleiner Solo-Miner schlägt Großunternehmen und gewinnt 180.000 Euro
  • 04/04/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Wissensbasis

Wissensbasis

Wissensbasis