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Der Bitcoin (BTC)-Markt zeigte sich erneut äußerst volatil und sorgte für deutliche Bewegungen im Kursverlauf. Der zunächst stark anmutende Kursanstieg wurde – wie ich es anhand der Orderflow-Daten bereits vermutet hatte – vollständig abverkauft.
Doch viel spannender als die Kurskerze selbst ist für mich die Frage: Was passiert im Hintergrund, was erzählen mir die Daten unter der Oberfläche?

Derivativesignale und ihre Bedeutung
Ich beginne meine Analyse stets mit dem Futures-Cumulative Volume Delta (CVD), da es mir zeigt, wie aggressiv Marktteilnehmer über Derivate kaufen oder verkaufen. Hier war die Entwicklung eindeutig. Die Futures-CVD fiel fast während der gesamten Session.
Ein kurzer, steiler Anstieg gegen erwies sich als Fehlausbruch – ein klassischer Squeeze, der die Shorts kurzzeitig aus dem Markt drängte. Danach setzte eine deutlich beschleunigte Abwärtsbewegung bis in die frühen Morgenstunden ein.
Für mich bedeutet das: Der gesamte Aufwärtsimpuls war getrieben durch Derivatehandel – nicht durch echten Kaufdruck.
Spotmarkt bleibt zurückhaltend
Auch der Spot-CVD bestätigte meine Bedenken. Die Spotkäufer zogen nicht mit, der kleine Uptick zur gleichen Zeit war schwächer ausgeprägt als bei den Futures.
Ein echter Aufwärtstrend braucht für mich Unterstützung aus dem Spotmarkt – und die blieb schlicht aus. Ohne diesen „echten“ Kauffluss bleibt jede Rally anfällig für schnelle Umkehr.
Open Interest und Funding warnen mich
Ein weiteres Warnsignal kam vom Open Interest (OI). Statt eines gesunden Aufbaus während des Anstiegs sah ich nur einen kurzen Anstieg, gefolgt von einem klaren Rückgang.
Für mich ein klares Zeichen, dass Positionen abgebaut und keine neuen Long-Positionen aufgebaut wurden. Dies spricht für Liquidationen oder De-Risking, nicht für neues Vertrauen in einen Bullenmarkt.
Gleichzeitig stieg das Funding von einem leicht negativen Bereich in den positiven Bereich – ein weiteres Alarmsignal. Mehr Trader gingen also Long, obwohl der Preis bereits seitwärts bis abwärts lief.
Solche Konstellationen führen meiner Erfahrung nach oft zu weiteren Spülungen, da überhebelte Longs schnell liquidiert werden können.
Liquidationen runden das Bild ab
Kurz nach dem Squeeze kam es zu gut sichtbaren Long-Liquidationen – die Quittung für den zuvor überzogenen Optimismus. Der klassische Ablauf: Erst ein Short-Squeeze nach oben, dann eine scharfe Bereinigung nach unten.
Für mich ein weiterer Beweis, wie dominant aktuell die Derivateakteure sind – und wie fragil jede Erholung bleibt, solange der Spotmarkt nicht mitzieht.
Für mich ist klar: Solange Spot- und Futures-CVD nicht nachhaltig nach oben drehen, das Open Interest bei steigenden Kursen nicht zunimmt und sich das Funding wieder abkühlt, bleibe ich vorsichtig.
Die Orderflow-Daten zeigen mir derzeit kein bullisches Umfeld. Im Gegenteil, Rücksetzer halte ich für wahrscheinlicher als einen echten Trendwechsel.
Wenn dich diese Art von tiefergehender Analyse interessiert und du verstehen möchtest, was wirklich hinter den Kursbewegungen steckt, dann schau gern auf meinem YouTube-Kanal vorbei.
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