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Bericht: Große Investoren verkauften Bitcoin beim Rückgang nicht

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Bericht: Große Investoren verkauften Bitcoin beim Rückgang nicht

Foto: LCV/Shutterstock

Große Investoren gerieten während des starken Bitcoin (BTC)-Kursrückgangs Ende 2025 nicht in Panik. Laut einem Bericht von CoinShares kam es nicht zu einem massenhaften Ausverkauf, sondern vielmehr zu einer Verschiebung im Markt.

Während eine Gruppe ihre Positionen reduzierte, nutzte eine andere Gruppe die niedrigeren Kurse gezielt zum Nachkaufen.

Kurz zusammengefasst

  • Trotz eines Kursrückgangs von 23 % kam es zu keinem Panikverkauf. Große Akteure wie Pensionsfonds kauften sogar nach.
  • Bitcoin-Investmentprodukte verzeichneten in diesem Zeitraum einen Nettozufluss von 3,7 Milliarden Dollar.
  • Die Daten stammen aus verpflichtenden Berichten großer Investoren, die mit zeitlicher Verzögerung veröffentlicht werden.
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Verschiebung statt Ausverkauf

Als der Bitcoin-Preis im letzten Quartal 2025 um 23 % fiel, blieb eine Panikwelle unter großen Investoren aus. Der Bericht von CoinShares spricht stattdessen von einer „Rotation“: Eine Gruppe verkaufte, während eine andere Gruppe gerade in dieser Phase zukaufte.

Der Gesamtwert von Bitcoin-Investmentfonds (ETFs) sank zwar um fast 25 %, doch das lag hauptsächlich am niedrigeren Bitcoin-Preis – nicht an massiven Kapitalabflüssen.

Tatsächlich flossen netto 3,7 Milliarden Dollar neues Kapital in diese Fonds.

Wer kaufte – und wer verkaufte?

Die Daten zeigen deutliche Unterschiede in den Strategien verschiedener Investorengruppen.

Hedgefonds und Finanzberater reduzierten ihre Positionen. Dazu gehörten unter anderem Brevan Howard sowie der Investmentarm der Harvard University, die einen Teil ihrer Bestände verkauften.

Gleichzeitig nutzten andere kapitalkräftige Institutionen die niedrigeren Preise für neue Käufe. Dazu zählten Pensionsfonds, staatliche Investmentfonds und Universitätsfonds, etwa der Fonds der Dartmouth University.

Auch Morgan Stanley sowie ein staatlicher Fonds aus den Vereinigten Arabischen Emiraten bauten ihre Positionen weiter aus. CoinShares bezeichnet diese Investoren als „disziplinierte Marktteilnehmer mit einem sehr langen Anlagehorizont“.

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Verzögerte, aber zuverlässige Daten

Die Analyse basiert auf sogenannten 13F-Dokumenten. Dabei handelt es sich um verpflichtende, öffentlich zugängliche Berichte großer amerikanischer Investmentfirmen an die Aufsichtsbehörde SEC.

Ein Nachteil dieser Daten ist die zeitliche Verzögerung: Die Berichte werden erst 45 Tage nach Ende eines Quartals veröffentlicht. Die Zahlen liefern daher ein zuverlässiges Bild der Situation Ende 2025, spiegeln jedoch nicht unbedingt die aktuelle Marktlage wider.

Laut CoinShares stammt der Verkaufsdruck in dieser Phase vermutlich nicht von den neuen Fondsinvestoren, sondern eher von Marktteilnehmern, die ihre Bitcoins bereits seit längerer Zeit hielten.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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