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Worldcoin verstößt gegen Datenschutzgesetze in Hongkong und muss schließen

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Worldcoin verstößt gegen Datenschutzgesetze in Hongkong und muss schließen

Foto: Robert Way/Shutterstock

Worldcoin ermutigt Menschen dazu, ihre Iriden von den „Orb“-Geräten scannen zu lassen, im Austausch für eine digitale ID und kostenlose Kryptowährung. Laut Worldcoin haben sich mehr als 5 Millionen Menschen in über 160 Ländern schon angemeldet. Doch es läuft nicht überall glatt. Ein besonders besorgniserregendes Beispiel ist Hongkong.

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Datenschutzverstöße: Worldcoin muss Hongkong verlassen

Worldcoin Foundation hat laut der Datenschutzbehörde von Hongkong, dem Office of the Privacy Commissioner for Personal Data (PCPD), die lokalen Datenschutzgesetze verletzt und muss infolgedessen die Aktivitäten in der Region einstellen.

In einer Erklärung meldete die PCPD, dass Worldcoin ohne Zustimmung Gesichts- und Irisdaten von mindestens 8.302 Personen in Hongkong gesammelt habe.

Im Dezember 2023 und Januar 2024 führte die PCPD zehn geheime Besuche an sechs verschiedenen Standorten von Worldcoin durch. Die Untersuchung ergab nun, dass die Datensammlung von Worldcoin unnötig und übermäßig war und damit gegen die Datenschutzgrundsätze verstieß.

Worldcoin unter Druck

Das Worldcoin-Projekt, das 2021 gestartet wurde, hat seit dem offiziellen Start mehr als zwei Millionen Anmeldungen erhalten. Die Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre der Nutzer haben nun zur Aussetzung von Diensten und laufenden Untersuchungen in verschiedenen Ländern geführt, darunter Kenia, Indien, Südkorea, Spanien und Portugal.

Im März kündigte Worldcoin an, die Sammlung persönlicher Daten einzustellen. Außerdem führte das Unternehmen eine neue Funktion namens „Personal Custody“ ein. Mit dieser Neuerung können Nutzer ihre Daten auf eigenen Geräten speichern.

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Mangelnde Transparenz und Künstliche Intelligenz

Die Speicherung sensibler biometrischer Daten durch Worldcoin für bis zu zehn Jahre wird von der PCPD als zu lang angesehen. Diese Daten waren ausschließlich für das Training von Künstliche Intelligenz (KI)-Modellen vorgesehen. Die PCPD äußerte dabei insbesondere ihre Besorgnis über die potenziellen Risiken für die Privatsphäre der Bürger.

Außerdem wird Worldcoin vorgeworfen, dass die Datenschutzerklärung nicht auf Chinesisch verfügbar war, wodurch nicht Englisch sprechende Nutzer die Bedingungen nicht verstehen konnten. Aufgrund dieses Mangels an Transparenz und Informationsbereitstellung hat die PCPD beschlossen, die Aktivitäten von Worldcoin in Hongkong zu stoppen.

Für alle, die sich noch fragen, was kostenlose Kryptowährung mit der digitalen ID und KI zu tun hat, gibt es eine einfache Erklärung. Hinter Worldcoin steht kein Geringerer als Sam Altman, der Gründer von ChatGPT.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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