Gino Presti Gino Presti
2 min. Lesedauer

Solana-Entwickler versammeln sich wegen dringender Probleme

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Solana-Entwickler treffen sich, um Netzwerkprobleme zu bekämpfen

Foto: sdx15/Shutterstock

Das Solana (SOL) Netzwerk leidet schon seit einiger Zeit unter Verstopfungen, was dazu führt, dass ein erheblicher Teil der Transaktionen nicht ordnungsgemäß verarbeitet wird. Ironischerweise scheint dies auf die enorme Popularität des Netzwerks zurückzuführen zu sein. Die Entwickler sind es leid und haben beschlossen, eine Lösung zu finden.

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Solana-Memecoins verursachen Stauungen

Auf dem sozialen Mediennetzwerk X schreibt Matt Sorg von der Solana Foundation in einem enormen Beitrag, dass es verschiedene Gründe gibt, warum eine Transaktion (oder sogar ein ganzer Block von Transaktionen) scheitern kann. Er erklärt auch, wie man dies verhindern kann und warum Transaktionen auf Solana oft nicht abgeschlossen werden.

Der Ursprung der Probleme scheint in der enormen Popularität des Netzwerks zu liegen. Das wissen wir unter anderem, weil der Gesamtwert auf der Solana-Blockchain Mitte März einen zweijährigen Höchststand erreicht hat. Die Anzahl der neuen Adressen erreichte sogar einen neuen Rekord, und Ende letzten Jahres erreichte auch die Anzahl der Verkäufe von nicht fungiblen Token (NFTs) einen neuen Höhepunkt.

Laut Sorg sind die fehlgeschlagenen Transaktionen hauptsächlich auf Memecoins zurückzuführen. Verschiedene neue Memecoins im Netzwerk haben eine große Manie ausgelöst. Seitdem überschwemmen sie auf Solana basierende dezentrale Börsen (DEXen) und das Netzwerk selbst mit Transaktionen.

Viele Störungen für Solana

Es ist sehr einfach für Spammer, das Netzwerk zu überlasten, da es keinen ‚Warteraum‘, auch Mempool genannt im Jargon, gibt, wo die Transaktionen nach ihrer Ausführung landen. Stattdessen werden sie direkt verarbeitet.

Spam durch Memecoins kann das System dadurch überfluten. In einem Blogbeitrag schrieb die Solana Foundation Mitte März, dass dies durch die Einführung von priority fees gelöst werden könnte. Transaktionen mit höheren Kosten würden dann früher verarbeitet.

Solana-Mitbegründer Anatoly Yakovenko schreibt, dass es eine Weile dauern wird, bis die Probleme gelöst sein werden. In jedem Fall würden hauptsächlich Softwarefehler behoben.

Es ist nicht das erste Mal, dass das Solana-Netzwerk Probleme hat, obwohl der Kontext jetzt viel positiver ist als zuvor. Im Jahr 2022 und 2023 hatte das Netzwerk mit einigen großen Störungen zu kämpfen, wodurchTransaktionen auch nicht verarbeitet wurden. Doch das hatte nichts mit großem Andrang zu tun, sondern ausschließlich mit Softwareproblemen.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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