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Selten prallen politische Unsicherheit und markttechnische Stärke so heftig aufeinander wie gestern. Während in Washington ein Gesetzesentwurf spektakulär scheiterte, hat Bitcoin (BTC) eindrucksvoll Stärke demonstriert – und gezeigt, wer momentan wirklich das Sagen hat.
Bitcoin trotzt der Krise – und gewinnt
Trotz des politischen Chaos’ zeigt sich Bitcoin unbeeindruckt. Der König der Kryptowährungen blieb stabil über der Marke von 96.000 US-Dollar und näherte sich am Abend sogar der 97.000er Grenze.
Das ist nicht nur ein technisches Statement, sondern auch ein psychologisches. Der „Fear & Greed Index“ ist zum ersten Mal seit dem Oktober-Crash wieder im „Gier“-Bereich – bei 61 Punkten. Die Stimmung hat sich gedreht.

Was mich besonders beeindruckt hat: Während viele Kleinanleger aus Angst ihre Coins verkaufen, greifen die großen Wallets wieder verstärkt zu. Die Folge war ein gewaltiger Short Squeeze – über 700 Millionen Dollar an Short Positionen wurden in wenigen Stunden liquidiert.
Wer gestern gegen Bitcoin gewettet hat, wurde brutal abgestraft.
Altcoins im Schatten – mit Ausnahme
Anders sieht es bei den Altcoins aus. Vor allem die Sui Blockchain sorgte gestern für Schlagzeilen – allerdings keine guten. Ein „Consensus Outage“ legte das Netzwerk für ganze sechs Stunden lahm.
Über eine Milliarde Dollar an Vermögenswerten war währenddessen eingefroren. Solche Aussetzer untergraben das Vertrauen in junge Projekte massiv.

Aber es gibt auch Lichtblicke: XRP hat sich in der Schwächephase als erstaunlich robust erwiesen. Trotz allgemeiner Zurückhaltung flossen letzte Woche 45 Millionen Dollar institutionelles Kapital in XRP-Produkte. Der Kurs hält sich stabil über 2,00 US-Dollar – ein deutliches Zeichen, dass hier „Smart Money“ aktiv ist.
Der Clarity Act – ein Rückzieher mit Signalwirkung
Das politische Drama spielte sich gestern in Washington ab. Der Digital Asset Market Clarity Act, der heute eigentlich weiterverhandelt werden sollte, wurde überraschend von der Tagesordnung genommen. Der Grund? Ein massiver Gegenwind aus der Branche.
Brian Armstrong, CEO von Coinbase, hat öffentlich die Unterstützung für den Entwurf zurückgezogen. Seine Worte waren deutlich:
„Lieber kein Gesetz als ein schlechtes.“
Und genau das war der Entwurf – ein trojanisches Pferd, das DeFi einschränken und Stablecoin-Yields praktisch verbieten wollte. Dass Senator Tim Scott den Markup-Prozess stoppen musste, ist ein klares Signal: Die Branche lässt sich nicht kampflos regulieren.
Warnung vor dem Leverage-Rausch
Was mir am Ende des Tages besonders wichtig ist: Die 700 Millionen Dollar an liquidierten Shorts sind auch eine Warnung. Hebelhandel kann in solchen Phasen tödlich sein – für Bären genauso wie für Bullen.
Lasst euch nicht von der Gier treiben, nur weil der Index grün leuchtet. Die Volatilität ist zurück – und sie wird uns wohl noch eine Weile begleiten.
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