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Analysten sehen Bitcoin extrem unterbewertet: Was bedeutet das für Anleger?

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VanEck sieht Bitcoin bei 2,9 Mio. Dollar – eine Prognose mit Substanz

Foto: Yalcin Sonat / Shutterstock

Bitcoin (BTC) sorgt erneut für Schlagzeilen: Laut führenden Krypto-Analysten befindet sich die größte Kryptowährung aktuell auf einem Bewertungsniveau, das historisch als extrem günstig gilt. Der sogenannte Bitcoin Yardstick, ein Indikator, der den Preis im Verhältnis zur Netzwerkstärke (Hashrate) misst, signalisiert eine deutliche Unterbewertung.

Werte wie der aktuelle Stand von -1,6σ deuten darauf hin, dass Bitcoin im Vergleich zu seiner fundamentalen Sicherheit und Rechenleistung extrem unterbewertet ist.

Die Woche, in der Bitcoin von den Toten auferstand
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Was ist der Bitcoin Yardstick?

Der Yardstick vergleicht den aktuellen Bitcoin-Preis mit der Stärke und den Kosten des Netzwerks, gemessen an der Hashrate – also der Rechenleistung, die Miner in das Bitcoin-Netzwerk stecken. Eine hohe Hashrate steht für ein robustes, sicheres und teures Netzwerk.

Bleibt der Preis im Verhältnis dazu zurück, deutet das auf eine potenzielle Unterbewertung hin. Historisch gesehen markierten ähnliche Tiefstände oft Wendepunkte. Van Lagen verweist auf den Tiefpunkt des Bärenmarkts 2022, den Corona-Crash 2020, die Basis vor dem Blow-off 2017 und den Bärenmarkt-Bottom 2011.

In all diesen Fällen folgte eine Phase starker Akkumulation durch Investoren – oft der Beginn eines neuen Aufwärtstrends.

Warum ist das Signal relevant?

Der Yardstick gilt als solider Kompass für die langfristige Bewertung, ist jedoch kein präzises Timing-Tool. Analysten wie RobynHD warnen vor zu einfachen Interpretationen: Die Hashrate kann durch effizientere Mining-Hardware steigen, ohne dass die reale Nachfrage zunimmt.

Auch die Marktkapitalisierung basiert auf dem letzten gehandelten Preis und kann verzerrt sein. Hinzu kommt, dass makroökonomische Faktoren wie Zinsentwicklungen oder globale Liquidität On-Chain-Signale jederzeit überlagern können.

Die Woche, in der Bitcoin von den Toten auferstand
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Chancen und Risiken

Trotz dieser Einschränkungen spricht das aktuelle Bild für Bullen: Das Netzwerk ist stärker denn je, während der Preis relativ niedrig notiert. Viele sehen hier eine Gelegenheit für langfristigen Aufbau, etwa durch Strategien wie Dollar-Cost-Averaging (DCA), statt kurzfristiger Spekulation.

Der Yardstick ergänzt andere Indikatoren wie den MVRV-Z-Score, SOPR oder Realized Cap, die ebenfalls auf eine anhaltende Unterbewertung hindeuten.

In einem Kryptomarkt, der zunehmend von institutionellen Anlegern und ETFs dominiert wird, könnte dieses Signal für geduldige Investoren eine attraktive Einstiegschance darstellen – doch wie immer gilt: Historische Muster garantieren keine zukünftigen Ergebnisse.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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