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Bitcoin (BTC) sorgt erneut für Schlagzeilen: Laut führenden Krypto-Analysten befindet sich die größte Kryptowährung aktuell auf einem Bewertungsniveau, das historisch als extrem günstig gilt. Der sogenannte Bitcoin Yardstick, ein Indikator, der den Preis im Verhältnis zur Netzwerkstärke (Hashrate) misst, signalisiert eine deutliche Unterbewertung.
Werte wie der aktuelle Stand von -1,6σ deuten darauf hin, dass Bitcoin im Vergleich zu seiner fundamentalen Sicherheit und Rechenleistung extrem unterbewertet ist.
#BTC Yardstick at –1.6σ = Bitcoin is insanely undervalued.
The Yardstick compares BTC’s price with how powerful and expensive the network is to run.
Other occurrences:
• 2022 bear market low
• 2020 COVID crash bottom
• 2017 pre-blow-off base
• 2011 bear market bottom pic.twitter.com/MQuFby8NBR— Gert van Lagen (@GertvanLagen) December 18, 2025
Was ist der Bitcoin Yardstick?
Der Yardstick vergleicht den aktuellen Bitcoin-Preis mit der Stärke und den Kosten des Netzwerks, gemessen an der Hashrate – also der Rechenleistung, die Miner in das Bitcoin-Netzwerk stecken. Eine hohe Hashrate steht für ein robustes, sicheres und teures Netzwerk.
Bleibt der Preis im Verhältnis dazu zurück, deutet das auf eine potenzielle Unterbewertung hin. Historisch gesehen markierten ähnliche Tiefstände oft Wendepunkte. Van Lagen verweist auf den Tiefpunkt des Bärenmarkts 2022, den Corona-Crash 2020, die Basis vor dem Blow-off 2017 und den Bärenmarkt-Bottom 2011.
In all diesen Fällen folgte eine Phase starker Akkumulation durch Investoren – oft der Beginn eines neuen Aufwärtstrends.
Warum ist das Signal relevant?
Der Yardstick gilt als solider Kompass für die langfristige Bewertung, ist jedoch kein präzises Timing-Tool. Analysten wie RobynHD warnen vor zu einfachen Interpretationen: Die Hashrate kann durch effizientere Mining-Hardware steigen, ohne dass die reale Nachfrage zunimmt.
Der „Bitcoin Yardstick“ ist gerade wieder ein Thema, weil er auf etwa -1,6 (Z-Score) gefallen ist. Viele lesen daraus: Bitcoin ist massiv unterbewertet. Klingt offensichtlich, aber man sollte verstehen, was der Indikator wirklich misst und wo seine blinden Flecken liegen.
Was… pic.twitter.com/515QoeSeRi
— RobynHD (@RobynHD) December 19, 2025
Auch die Marktkapitalisierung basiert auf dem letzten gehandelten Preis und kann verzerrt sein. Hinzu kommt, dass makroökonomische Faktoren wie Zinsentwicklungen oder globale Liquidität On-Chain-Signale jederzeit überlagern können.
Chancen und Risiken
Trotz dieser Einschränkungen spricht das aktuelle Bild für Bullen: Das Netzwerk ist stärker denn je, während der Preis relativ niedrig notiert. Viele sehen hier eine Gelegenheit für langfristigen Aufbau, etwa durch Strategien wie Dollar-Cost-Averaging (DCA), statt kurzfristiger Spekulation.
Der Yardstick ergänzt andere Indikatoren wie den MVRV-Z-Score, SOPR oder Realized Cap, die ebenfalls auf eine anhaltende Unterbewertung hindeuten.
In einem Kryptomarkt, der zunehmend von institutionellen Anlegern und ETFs dominiert wird, könnte dieses Signal für geduldige Investoren eine attraktive Einstiegschance darstellen – doch wie immer gilt: Historische Muster garantieren keine zukünftigen Ergebnisse.
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