Gino Presti Gino Presti
3 min. Lesedauer

Krypto-Rückblick: Kraken, Ethereum & XRP-Unruhe

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Wallets und Bo…
Kraken und Nasdaq arbeiten an kryptobasierten Aktien zusammen

PJ McDonnell / Shutterstock.com

Die Kryptowelt und der traditionelle Finanzsektor wachsen immer enger zusammen. Kryptobörse Kraken hat als erste der Branche direkten Zugang zum Zahlungssystem der amerikanischen Zentralbank erhalten.

Gleichzeitig zeigt Vermögensverwalter BlackRock mit einem neuen Investmentfonds für Ethereum Vertrauen. Diese Entwicklungen stoßen auf heftigen Widerstand etablierter Banken. Nachfolgend ein Überblick der vergangenen Woche.

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Kurz zusammengefasst

  • Kryptobörse Kraken erhält als erste der Branche direkten Zugang zum Zahlungssystem der amerikanischen Zentralbank.
  • Das neue Ethereum-Fonds (ETF) von BlackRock ist erfolgreich gestartet mit mehr als 100 Millionen Dollar verwaltetem Vermögen und einem Handelsvolumen von 15,5 Millionen Dollar am ersten Tag.
  • Ripple verschob außerhalb des üblichen monatlichen Zeitplans 200 Millionen XRP, was Angst vor einem großen Marktverkauf auslöste.

Kraken erhält Zugang zur amerikanischen Zentralbank

Kryptobörse Kraken hat grünes Licht erhalten von der Federal Reserve Bank of Kansas City für ein sogenanntes Master Account. Dies ist ein Novum für eine Kryptobank und gibt dem Unternehmen direkten Zugang zu den Zahlungssystemen der amerikanischen Zentralbank, der Federal Reserve.

Es handelt sich dabei um eine besondere Variante: ein Skinny Master Account. Das bedeutet, dass Kraken die Infrastruktur der Zentralbank nutzen kann, aber keine Zinsen auf das dort hinterlegte Geld erhält.

Die Entscheidung löst eine heftige Reaktion traditioneller Banken aus. Die Independent Community Bankers of America erklärt, dass der Schritt „erhebliche Risiken“ mit sich bringe, da Kryptobanken anderen Regeln unterliegen als traditionelle Banken.

Auch das Bank Policy Institute, dem große Namen wie JPMorgan Chase und Goldman Sachs angehören, ist kritisch. Es findet, dass die Zentralbank zu schnell handelt und ihre eigene Politik für solche Konten noch nicht geregelt hat.

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BlackRock lanciert erfolgreiches Ethereum-Fonds

Gleichzeitig macht Vermögensverwalter BlackRock, der weltgrößte, einen wichtigen Schritt auf dem Kryptomarkt. Das Unternehmen hat an der Nasdaq-Börse einen neuen börsengehandelten Fonds (ETF) für Ethereum (ETH) lanciert: den iShares Staked Ethereum Trust (ETHB).

Der Start war erfolgreich. Der Fonds begann mit mehr als 100 Millionen Dollar verwaltetem Vermögen. Am ersten Handelstag wurden knapp 600.000 Anteile gehandelt, mit einem Wert von über 15,5 Millionen Dollar. Ein Experte von Bloomberg nannte dies ein „sehr, sehr solides Debüt„.

Der Fonds investiert 70 bis 95 Prozent seines Ethereums in Staking, ein Prozess zur Sicherung des Netzwerks. Etwa 82 Prozent der daraus erzielten Erträge werden monatlich an Anleger ausgeschüttet. Die jährlichen Verwaltungskosten betragen 0,25 Prozent, mit einem vorübergehenden Rabatt im ersten Jahr.

Große XRP-Transaktion von Ripple sorgt kurz für Unruhe

Unterdessen sorgte eine große Transaktion von Ripple kurz für Unruhe auf dem Markt. Das Unternehmen verschob 200 Millionen XRP außerhalb des üblichen monatlichen Zeitplans. Dies schürte die Angst vor einem großen Marktverkauf.

Daten von XRPScan zeigten jedoch schnell, dass es sich um eine interne Überweisung handelte. Das Geld wurde von einer Wallet mit der Bezeichnung „Ripple 1″ zu „Ripple 50″ verschoben. Die Unruhe legte sich daraufhin schnell und der XRP-Kurs erholte sich.

Die Entwicklungen rund um Kraken und BlackRock zeigen, wie die Kryptowelt immer stärker mit dem traditionellen Finanzsektor verflochten wird. Das schafft neue Chancen, stößt aber auch auf deutlichen Widerstand etablierter Akteure.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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