Die Sberbank, die größte Bank Russlands, will ihren Kunden noch vor Jahresende eine Krypto-Wallet anbieten. Möglich werden die Pläne durch neue gesetzliche Regelungen, die im September in Kraft treten.
Zusammengefasst:
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Die Sberbank will bis Dezember eine Krypto-Wallet in mehrere Plattformen integrieren.
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Dieses Angebot wird durch ein neues russisches Kryptogesetz ermöglicht, das am 1. September in Kraft tritt.
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Die russische Kryptopolitik hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert und wurde zunehmend gelockert.
Größte russische Bank bietet künftig Kryptowährungen an
Die Sberbank, die größte Bank Russlands, plant laut der russischen Zeitung RBC, Kryptodienstleistungen in ihr Angebot aufzunehmen. Die Bank möchte ihren Kunden Krypto-Verwahrlösungen sowie eine Krypto-Wallet zur Verfügung stellen.
Der Start ist für Dezember vorgesehen, hängt jedoch von der neuen Kryptogesetzgebung ab, die am 1. September in Kraft tritt. Dieses Gesetz schafft die rechtliche Grundlage für die neuen Dienstleistungen.
Kirill Zarew, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, bestätigte die Pläne:
„Sobald die regulatorischen Vorgaben feststehen, werden wir einen entsprechenden Service für unsere Kunden vorbereiten. Im Wesentlichen wird es sich dabei um eine Krypto-Wallet handeln.“
Integration in bestehende Plattformen
Die neuen Funktionen werden in die bestehenden Plattformen Sberbank Online und SberInvestments integriert. Bislang ist jedoch nicht bekannt, welche Kryptowährungen von der Krypto-Wallet der Sberbank unterstützt werden.
Es ist allerdings wahrscheinlich, dass auch der digitale Rubel integriert wird. Dabei handelt es sich nicht um eine Kryptowährung, sondern um eine digitale Zentralbankwährung. Russland plant, den digitalen Rubel am 1. September einzuführen.
Kryptowährungen und Sanktionen
Die Haltung der russischen Regierung gegenüber Kryptowährungen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Im Jahr 2022 verhängte das Land noch ein Verbot für Bitcoin-Mining und den Handel mit Kryptowährungen. Später wurden die Vorschriften schrittweise gelockert – vermutlich auch deshalb, weil sich mit Kryptowährungen Sanktionen umgehen lassen.
Europa und der Westen verhängten daraufhin verschiedene Sanktionen, um die russischen Krypto-Ambitionen einzuschränken. So ist der digitale Rubel in der Europäischen Union bereits verboten.






