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Er gibt zwei Technologieriesen, die der Markt derzeit übersieht: Amazon und Meta. Das sagt ein einflussreicher Analyst der amerikanischen Bank Wells Fargo, der zuvor kritisch war, aber nun seine Meinung geändert hat. Er betrachtet die Aktien dieser beiden Unternehmen jetzt als außergewöhnliche Chance.
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Kurz zusammengefasst:
- Der Topanalyst von Wells Fargo hat seine Meinung geändert: Nach langer Skepsis ist er nun positiv gegenüber den Aussichten für Amazon und Meta.
- Aufgrund von Bedenken über hohe KI-Ausgaben sind die Kurse der beiden Unternehmen in diesem Jahr bereits um zehn Prozent gefallen.
- Der Analyst prognostiziert, dass der Gewinn der beiden Unternehmen dank KI erheblich wachsen wird.
Vom Skeptiker zum Optimisten
Ohsung Kwon, leitender Aktienanalyst bei Wells Fargo, war lange Zeit skeptisch gegenüber den enormen Ausgaben von Technologieunternehmen wie Amazon und Meta. Er betrachtete die Milliardeninvestitionen in Rechenzentren und andere Infrastruktur als großes Risiko.
Inzwischen scheint er seine Meinung vollständig geändert zu haben. In einem Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender CNBC erklärte er, dass diese Unternehmen seiner Einschätzung nach besonders gut positioniert sind, um von KI zu profitieren. Er prognostizierte, dass Umsatz und Gewinn möglicherweise sogar höher ausfallen werden als die Analystenschätzungen.
Unterdessen liegen die Aktienkurse beider Unternehmen etwa zehn Prozent unter dem Jahresanfangsniveau. Seiner Ansicht nach besteht daher erhebliches Wachstumspotenzial.
Amazon profitiert von KI
Amazon sollte nicht unterschätzt werden. Das Unternehmen ist bekannt für seine aggressiven Wachstumsstrategien, sagt Kwon. Die Nachfrage nach Cloud– und KI-Infrastruktur bleibt hoch, wovon das Unternehmen profitiert.
Kwon erwartet zudem starkes Wachstum durch den Einsatz von Robotern und KI – etwa zur Optimierung von Logistikprozessen und zur weiteren Kostensenkung. Der Gewinn wächst dadurch schneller als der Umsatz, so Kwon.
Metas selbstverstärkender Mechanismus
Auch Meta, das Mutterunternehmen von Facebook und Instagram, setzt KI ein, um den Gewinn zu steigern. Das Unternehmen verfügt laut Kwon über einen selbstverstärkenden Mechanismus: Bessere KI sorgt für interessantere Inhalte, wodurch Nutzer länger auf den Plattformen verweilen.
Gleichzeitig nutzt Meta KI, um die Wirksamkeit von Werbeanzeigen zu verbessern. Das liefert Werbetreibenden bessere Ergebnisse, wodurch Werbeflächen wertvoller werden und zu höheren Preisen verkauft werden können.
Wachstum oder Blase?
Ohsung Kwon ist nicht der einzige Analyst mit hohen Erwartungen an die beiden Technologieriesen. Sowohl Amazon als auch Meta tauchen in den vergangenen Wochen regelmäßig in Analystenlisten auf.
Gleichzeitig warnen immer mehr Experten vor einer KI-Blase.
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