Nähert sich Bitcoin dem Boden? Wichtige Signale

2 Min. Lesedauer
28. März 2026, 10:53
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Bitcoin steht an einem wichtigen Punkt. Daten zeigen immer häufiger, dass ein Boden nahe ist, aber internationale und wirtschaftliche Unsicherheiten sorgen für zusätzlichen Verkaufsdruck. Diese Mischung sieht man oft in der letzten Phase eines Bearmarkts. Ob das auch für Bitcoin (BTC) gilt, bleibt offen – aber eine Reihe von Signalen deutet in diese Richtung.

Kryptomarkt im Minus: Das steckt dahinter

Der Markt zeigt heute rote Zahlen. Bitcoin fällt in Richtung 66.000 Dollar und zieht den Rest des Kryptomarkts mit nach unten. Die Ursache liegt nicht im Kryptobereich selbst. Zunehmende Spannungen im Nahen Osten, steigende Ölpreise und neue Inflationssorgen sorgen für ein negatives Sentiment an den Finanzmärkten.

Anleger meiden Risiken, und Krypto ist dabei das erste Opfer. Unter der Oberfläche spielt sich noch etwas anderes ab. Daten zeigen, dass der Markt sich bereits länger abschwächt und sich möglicherweise auf einen Wendepunkt zubewegt.

Ängstliches Sentiment

Der Fear and Greed Index misst das Marktsentiment der Anleger und zeigt, ob extreme Angst oder Gier im Kryptomarkt vorherrscht. Dieser Indikator steht derzeit auf „extreme Angst". Gleichzeitig befinden sich etwa 40 Prozent aller BTC im Verlust.

Darüber hinaus sind nahezu alle realisierten Gewinne verschwunden. Von drei Milliarden Dollar pro Tag im Juli 2025 auf weniger als 100 Millionen Dollar jetzt. Das entspricht einem Rückgang von über 96 Prozent. Das bedeutet, dass die meisten Gewinnmitnahmen bereits abgeschlossen sind.

Fear and Greed Index. Quelle: Alternative.me.

Diese Zonen sind wichtig für Bitcoin

Alle Augen richten sich auf die Zone zwischen 60.000 und 65.000 Dollar für Bitcoin. Bricht die Kryptowährung darunter, rückt ein Preis von rund 54.000 Dollar in den Fokus. Das ist historisch gesehen ein starker Boden in früheren Bearmarkt-Phasen.

Nach oben muss BTC zunächst wieder über 70.300 und später über 82.200 Dollar steigen, um echten Schwung zu gewinnen. Dennoch ist bereits viel Schaden entstanden. Bitcoin liegt noch immer über 44 Prozent unter dem All-time High von 126.000 Dollar aus Oktober 2025.

Boden erreicht? Auf diese drei Signale kommt es an

Die Signale häufen sich, aber Gewissheit gibt es noch nicht. Einige Analysten sehen dies als letzte Phase vor einem Boden. Andere bleiben vorsichtig und rechnen mit einem weiteren Dip in Richtung oder unter 50.000 Dollar.

Laut dem Analyseunternehmen Glassnode sind drei Szenarien möglich:

  • Der Markt erholt sich langsam

  • Es folgt noch ein letzter Rückgang

  • Neues Kapital strömt massiv in den Markt

Welches Szenario sich entfaltet, ist noch unklar. In jedem Fall ist es eine spannende Phase für Bitcoin-Anleger – ob es sich nun um Kleinanleger oder große Namen aus der Finanzwelt handelt.

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