Gino Presti Gino Presti
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Milliarden in Krypto helfen Iran, Sanktionen zu umgehen

Des milliards en crypto aident l’Iran à contourner les sanctions et l’inflation

Foto: RichieSanders (Shutterstock)

Die aktuellen Nachrichten, dass Iran Öltanker in Bitcoin (BTC) bezahlen lässt, sind nur die Spitze des Eisbergs. Analysen des Blockchain-Forschungsunternehmens Chainalysis zeigen, dass das Land seit Jahren eine große und wachsende Krypto-Wirtschaft hat. Sowohl die Regierung als auch die Bevölkerung nutzen sie intensiv.

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Kurz zusammengefasst

  • Die iranische Krypto-Wirtschaft war 2025 bereits mehr als 7,78 Milliarden Dollar (6,64 Milliarden Euro) wert.
  • Die Revolutionsgarde (IRGC) kontrolliert einen Großteil davon und erhielt 2025 über drei Milliarden Dollar in Krypto, um Sanktionen zu umgehen.
  • Die Regierung nutzt Krypto zur Sanktionsumgehung; die Bevölkerung nutzt es als Schutz vor der extremen Inflation und dem zusammengebrochenen Währungssystem.

Milliardenmarkt für Staat und Bürger

Laut Chainalysis wuchs das iranische Krypto-Ökosystem 2025 auf einen Wert von über 6,64 Milliarden Euro (7,78 Milliarden Dollar). Ein Großteil davon befindet sich in den Händen der Iranischen Revolutionsgarde (IRGC), einer Eliteeinheit des Militärs.

Ende 2025 kontrollierten die Digitalen Wallets der IRGC etwa die Hälfte des gesamten iranischen Kryptomarkts. Allein im Jahr 2025 erhielt die Garde Krypto im Wert von über drei Milliarden Dollar, umgerechnet 2,56 Milliarden Euro. Dieses Geld wird genutzt, um internationale Sanktionen zu umgehen und befreundete Milizen in der Region zu finanzieren.

Laut den Forschern handelt es sich dabei um eine konservative Schätzung, da sie ausschließlich auf öffentlich bekannten Digitalen Wallets basiert.

Ein Teil der Krypto-Einnahmen stammt zumindest aus dem „Bitcoin-Zoll“, den das Regime in der Straße von Hormus erhebt. Öltanker müssen teilweise bis zu zwei Millionen Euro Zoll zahlen, unter anderem in Bitcoin.

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Flucht aus einer zusammengebrochenen Wirtschaft

Gleichzeitig wechseln gewöhnliche Iraner massenhaft zu Krypto als Schutz vor der Inflation. Die Forscher schreiben dazu in ihrem Bericht:

„Iraner nutzen Kryptowährung als finanziellen Rettungsanker, um ihr Vermögen vor der extremen Inflation zu schützen, die derzeit zwischen 40 und 50 Prozent liegt. Seit 2018 hat der iranische Rial etwa 90 Prozent seines Wertes verloren, weshalb Bürger digitale Vermögenswerte nutzen, um sich einem versagenden Wirtschaftssystem zu entziehen.“

Aktivität steigt in Krisenzeiten

Die Krypto-Nutzung im Iran erreicht laut den Forschern in Zeiten großer Spannungen ihren Höhepunkt. Dies war beispielsweise bei den Bombenanschlägen in Kerman (Januar 2024), den Raketenangriffen auf Israel (Oktober 2024) und einem kurzen Krieg in der Region (Juni 2025) zu beobachten.

Ein aktuelles Beispiel waren die amerikanisch-israelischen Luftangriffe vom 28. Februar 2026, so Chainalysis. In den darauffolgenden Stunden wurden in Iran 873 Prozent mehr Krypto von Börsen abgezogen als im Durchschnitt. Insgesamt belief sich der Betrag auf mehr als 8,4 Millionen Euro (zehn Millionen Dollar).

Die Analysen zeigen damit ein doppeltes Bild. Für die iranische Regierung ist Krypto ein Finanzinstrument zur Sanktionsumgehung. Für die Bevölkerung hingegen ist es ein Rettungsanker in einer tiefen Wirtschaftskrise.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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