Ex-Binance-CEO: Mangelnde Privatsphäre bremst Krypto-Zahlungen

2 Min. Lesedauer
Aktualisiert am 16. Feb. 2026, 11:12

Krypto-Zahlungen klingen praktisch. Trotzdem kommen sie im Alltag noch wenig vor. Der ehemalige Gründer von Binance sieht einen wichtigen Grund, warum sie sich noch nicht wirklich durchsetzen.

Ehemaliger Binance-Gründer: Mangel an Privatsphäre bremst Krypto-Zahlungen

Changpeng Zhao, auch bekannt als CZ, ist der ehemalige Gründer der Kryptobörse Binance. Er sagt, dass zu wenig Privatsphäre auf der Blockchain Krypto-Zahlungen verhindert.

Die Blockchain ist ein öffentliches Netzwerk, auf dem Transaktionen gespeichert werden. Das bedeutet, dass Zahlungen oft für jeden nachvollziehbar sind. Du kannst meistens sehen, wie viel Geld versendet wurde und von welcher Adresse es kommt.

(Lack of) Privacy may the missing link for crypto payments adoption. Imagine, a company pays employees in crypto on-chain. With the current state of crypto, you can pretty much see how much everyone in the company is paid (by clicking the from address). 🤷‍♂️

Coin Bureau
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🎙️ NEW: CZ AND CHAMATH WARN PRIVACY GAP IS CRYPTO’S BIGGEST HURDLE Binance founder CZ and investor Chamath Palihapitiya speak on the lack of robust, native privacy protections fundamentally limiting Bitcoin and broader crypto from achieving true mainstream ubiquity.

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Laut CZ macht das Unternehmen vorsichtig. Er gab ein einfaches Beispiel. Wenn ein Unternehmen Personal in Krypto bezahlt, kann jemand manchmal sehen, wie viel an eine Adresse gesendet wird. Dadurch können sensible Informationen sichtbar werden.

Warum Unternehmen dadurch zurückhaltend bleiben

Für viele Unternehmen ist Privatsphäre wichtig. Zahlungen sagen oft etwas über Kosten, Gehälter und geschäftliche Vereinbarungen aus. Wenn diese Daten sichtbar sind, kann das Nachteile haben.

Deshalb entscheiden sich viele Organisationen noch für normale Banküberweisungen. Diese fühlen sich sicherer an, weil nicht jeder die Details einsehen kann. Laut CZ muss Krypto erst besser werden im Schutz dieser Daten.

Erst wenn Zahlungen weniger leicht nachvollziehbar sind, erwartet er, dass mehr Unternehmen Krypto zum Bezahlen verwenden werden.

Nicht nur Privatsphäre, auch Sicherheit spielt eine Rolle

Es gibt noch etwas anderes. Wenn sichtbar ist, wie viel Krypto jemand hat, kann das Risiken bergen. Menschen können dadurch zum Ziel von Betrug oder Diebstahl werden.

So war der CEO von Binance in Frankreich kürzlich noch Ziel eines bewaffneten Einbruchsversuchs in seiner Wohnung. Laut französischen Medien versuchten drei Männer, in das Haus von David Prinçay einzudringen, während er nicht zu Hause war. Die Täter flohen schließlich mit zwei Mobiltelefonen.

Laut CZ zeigen solche Situationen, warum Privatsphäre bei der Nutzung von Krypto wichtig ist. Wenn andere sehen können, wie viel jemand besitzt oder versendet, kann das Menschen verwundbar machen.

Das ist seiner Meinung nach einer der Gründe, warum Krypto jetzt hauptsächlich als Investition genutzt wird.

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