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Erneut sind Besitzer von Hardware-Wallets der Marken Trezor und Ledger von Betrügern kontaktiert worden. Dieses Mal erhielten sie Briefe per Post, in denen sie unter Druck gesetzt wurden, eine „Authentifizierungsprüfung“ durchzuführen.
Wenn sie dafür ihre Daten eingaben, würden diese direkt bei den Betrügern landen. Ihre Kryptowährungen wären dadurch nicht mehr sicher.
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Briefe fordern zur Weitergabe von Zugangsdaten auf
In einem Beitrag auf der Plattform X teilte der Cybersicherheitsexperte Dmitry Smilyanets als einer der Ersten den verdächtigen Brief. Das Schreiben wurde per Post zugestellt und war mit einem Hologramm sowie einem QR-Code versehen, über den die Sicherheitsprüfung durchgeführt werden sollte.
Am Ende war der Brief von Matěj Žák mit der Funktionsbezeichnung „Ledger CEO“ unterzeichnet – ein auffälliger Fehler, da er in Wirklichkeit CEO von Trezor ist.
Unter dem Beitrag reagierte auch der offizielle X-Account von Trezor und warnte die Nutzer. Das Unternehmen würde niemals unaufgefordert Kontakt aufnehmen. Zudem wurde geraten, niemals Zugangsdaten weiterzugeben und ausschließlich offizielle Kanäle zu nutzen.
Stay safe out there, everyone. We’ll never contact you first. Never share your wallet backup with anyone. Always check the official channels only and double-check everything. Don’t trust. Verify 💪🔒
— Trezor (@Trezor) February 12, 2026
Persönliche Daten aus früheren Hacks verwendet
Das Ziel der Betrüger ist es, die Empfänger dazu zu bringen, den QR-Code zu scannen. Dieser führt auf eine betrügerische Website, die täuschend echt wirkt. Dort sollen Nutzer ihre sogenannten „Wallet Recovery Phrases“, also Wiederherstellungsschlüssel, eingeben.
Die eingegebenen Daten werden direkt an die Betrüger weitergeleitet, wodurch diese Zugriff auf die Hardware-Wallet erhalten. Anschließend übertragen sie die Kryptowährungen auf ihre eigene Wallet, während das Opfer mit dem Schaden zurückbleibt.
Bereits im April vergangenen Jahres versuchten Betrüger, über Briefe an sensible Informationen zu gelangen. Im darauffolgenden Monat tauchten zudem gefälschte Ledger-Live-Apps auf, mit denen Nutzer getäuscht wurden.
Die Betrüger haben die persönlichen Daten wie Namen und Adressen vermutlich aus früheren Hacks der vergangenen Jahre. In diesem Zeitraum waren Ledger und verbundene Partner mehrfach von groß angelegten Datenlecks betroffen.
Dabei wurden wichtige Kundendaten offengelegt. Auch Trezor war im Januar 2024 betroffen und meldete einen Hack, bei dem die Kontaktdaten von rund 66.000 Kunden gestohlen wurden.
Betrüger bleiben auch in fallenden Märkten aktiv
Die starken Kursrückgänge und die angespannte Stimmung am Kryptomarkt führen nicht zu weniger Betrugsversuchen. Laut Deddy Lavid, CEO des Cybersicherheitsunternehmens Cyvers, passen sich Betrüger einfach der Situation an, um ihre Machenschaften fortzusetzen.
Wenn Trader weniger spekulieren, können direkte Hacks zwar abnehmen. Gleichzeitig nehmen laut Lavid jedoch Social-Engineering– und Imitationsbetrügereien zu. Krypto-Besitzer sind dann anfälliger für angstbasierte Taktiken. Gefälschte Briefe oder fingierte Warnungen können schnell Panik auslösen.
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