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Trotz herber Rückschläge auf dem Kryptomarkt bleibt Solana (SOL) gefragt.
Solana-ETFs zogen auch bei fallenden Kursen frisches Kapital an, während Bitcoin (BTC)-ETFs zeitgleich deutliche Abflüsse verzeichneten. Die Netzwerkaktivität im Solana-Ökosystem bleibt ebenfalls stabil.
Was steckt dahinter?
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Solana-ETFs schlagen sich besser
Ein Blick auf den Solana-Kurs lässt zunächst nichts Gutes vermuten. Wie der gesamte Kryptomarkt verlor auch Solana in dieser Woche deutlich – von rund 142 US-Dollar auf 125 US-Dollar.
Damit scheint ein möglicher Ausbruch über die 150-Dollar-Marke vorerst vom Tisch. Auch die Marktkapitalisierung sank im gleichen Zeitraum – von 68 Milliarden Euro auf 60 Milliarden Euro.

Trotz dieses Kursrückgangs zeigt sich Solana jedoch robuster als viele andere Kryptowährungen.
So verzeichneten die Solana-basierten ETFs laut Daten von SoSoValue sogar eine leichte Nettozufuhr von 2,5 Millionen US-Dollar – ein klarer Gegensatz zu den Bitcoin-ETFs, aus denen Anleger 412 Millionen Euro abzogen.

Anhaltendes Interesse
Diese positive Kapitalbewegung ist bemerkenswert – besonders in einer Phase, in der Anleger typischerweise risikoreiche Anlagen meiden. Der Zufluss in Solana-Fonds lässt vermuten, dass das institutionelle Interesse an Solana weiterhin relativ hoch ist.
Auch auf Netzwerkebene zeigt sich Stabilität: Laut Daten des Blockchain-Analyseanbieters Glassnode wurden am Montag 8,6 Millionen neue Adressen im Solana-Netzwerk erstellt, am Dienstag waren es erneut etwa 8,4 Millionen.
Auch die Zahl der aktiven Adressen bleibt auf einem konstanten Niveau. Das deutet darauf hin, dass das Interesse nicht nur spekulativer Natur, sondern auch technologisch fundiert ist.

Kurswende in Sicht?
Diese Faktoren könnten Hoffnung auf eine schnelle Kurserholung machen – vorausgesetzt, das allgemeine Marktsentiment hellt sich wieder auf.
Entscheidend hierfür dürfte ein Abbau der internationalen Handelsspannungen zwischen der EU und den USA sein, die sich zuletzt am Beispiel der Grönland-Thematik zugespitzt hatten.
Hinzu kommt die Unsicherheit rund um ein neues, lang erwartetes Krypto-Gesetz in den USA, das aktuell ins Wanken gerät.
Medienberichten zufolge könnte ein zentraler Bestandteil – nämlich die rechtliche Grundlage für Renditezahlungen aus Krypto-Produkten – aus dem Gesetz gestrichen werden.
Das hätte direkte Auswirkungen auf Solana, da die Kryptowährung zu den wenigen zählt, mit denen sich Erträge (Staking, Yield) erzielen lassen.
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