Gino Presti Gino Presti
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KI-Bedrohung für die Wirtschaft: Was das Risiko bedeutet

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Foto: HNK (Shutterstock)

Das Analyseunternehmen Citrini schlägt Alarm: Der schnelle Vormarsch von Künstlicher Intelligenz (KI) kann die Wirtschaft hart treffen. In einem ausführlichen Beitrag auf X bespricht Bull Theory die wichtigsten Punkte aus der Citrini-Studie. Der Kern des Problems: Gut bezahlte Stellen verschwinden schneller, als neue entstehen. Das kann erhebliche Folgen für den Immobilienmarkt und die gesamte Konsumnachfrage haben.

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Kurzübersicht

  • KI kann eine völlig andere Art von Wirtschaftskrise auslösen als die von 2008.
  • Besonders die Stellen von Gutverdienern sind gefährdet – das trifft den Immobilienmarkt und die Kreditvergabe.
  • Der Kern des Problems: Stellen verschwinden schneller, als neue nachkommen.

Dominoeffekt im Geldbeutel

Das Risiko liegt hier: Gerade die Menschen mit den höchsten Gehältern geben am meisten Geld aus. In den Vereinigten Staaten ist das reichste Fünftel der Bevölkerung beispielsweise für mehr als 60 Prozent aller Ausgaben verantwortlich.

Verliert diese Gruppe ihre Stellen an KI, spürt die gesamte Wirtschaft das sofort. Sie geben weniger für Autos, Reisen und Restaurantbesuche aus. Unternehmen sehen ihre Umsätze einbrechen und greifen dann verstärkt auf KI zurück, um Kosten zu sparen. So entsteht ein Teufelskreis, der zu noch mehr Entlassungen führt, so die Studie.

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Folgen bereits im Technologiesektor sichtbar

Die ersten Auswirkungen sind laut Citrini bereits in der Technologiebranche zu beobachten, etwa bei Softwareentwicklern und Cybersicherheitsexperten. KI-Tools übernehmen dort zunehmend die Arbeit von Spezialisten. Als eine neue KI für Cybersicherheit angekündigt wurde, brachen die Aktien von Unternehmen in diesem Sektor sofort ein.

Dieser Trend kann auf den Rest der Wirtschaft übergreifen. Der Immobilienmarkt ist beispielsweise stark auf stabile Einkommen angewiesen. Nimmt die Jobsicherheit von Gutverdienern ab, werden Banken bei der Kreditvergabe zurückhaltender. Dadurch wird es schwieriger, eine Hypothek zu erhalten, und die Immobilienpreise können unter Druck geraten, so Citrini.

Eine andere Krise als 2008

Laut der Studie handelt es sich um eine völlig andere Art von Krise als die von 2008. Damals war ein versagendes Finanzsystem das Problem. Heute geht es um einen unglaublich schnellen Wandel auf dem Arbeitsmarkt, bei dem Technologie Stellen überflüssig macht, ohne dass unmittelbar neue entstehen.

Was bedeutet das für Krypto?

Diese wirtschaftliche Unsicherheit hat für den Kryptomarkt zwei Seiten. Einerseits kann Bitcoin (BTC) als Alternative attraktiver werden, wenn das Vertrauen in Banken und den Immobilienmarkt sinkt.

Andererseits haben Menschen mit geringerer Jobsicherheit weniger freies Kapital zum Investieren. Halten die Gutverdiener ihr Geld zusammen, fließt weniger frisches Kapital in den Kryptomarkt, was die Kurse unter Druck setzen kann.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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