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Der XRP-Kurs ist diese Woche in Bewegung geraten – ausgelöst durch eine bemerkenswerte Nachricht aus Europa.
Ripple, das Unternehmen hinter der Kryptowährung XRP, hat in Luxemburg eine wichtige regulatorische Genehmigung erhalten. Die Anleger reagierten positiv – und das ist kein Zufall. Dieser Schritt sagt viel über die wachsende Rolle von Ripple im europäischen Finanzsystem aus.
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Kurz zusammengefasst:
- Ripple hat in Luxemburg eine vorläufige Lizenz zur Verwaltung von elektronischem Geld erhalten.
- Nur eine Woche zuvor gab es eine ähnliche Genehmigung im Vereinigten Königreich.
- Ziel ist es, den Zahlungsdienst „Ripple Payments“ in Europa schneller auszurollen.
Was genau ist passiert?
Ripple hat in Luxemburg eine vorläufige Genehmigung für eine sogenannte Electronic Money Institution (EMI)-Lizenz erhalten. Mit dieser Lizenz darf ein Unternehmen regulierte Zahlungsdienste anbieten – darunter die Abwicklung digitaler Zahlungen sowie das Halten von Stablecoins (digitalen Währungen mit stabilem Wert).
Besonders an dieser Genehmigung ist: Luxemburg fungiert in der Europäischen Union als eine Art Eintrittstor. Sobald die Lizenz endgültig erteilt ist, kann Ripple seine Dienste gemäß der neuen MiCA-Gesetzgebung EU-weit anbieten – ohne in jedem Land einzeln eine Zulassung beantragen zu müssen.
Dieser Prozess wird als „Passporting“ bezeichnet.
Warum reagierte der XRP-Kurs?
Nach der Meldung stieg der XRP-Kurs um rund 4 % auf 2,14 US‑Dollar. Der Markt scheint dies als Signal für rechtliche Sicherheit zu werten. Laut Ripple-Präsidentin Monica Long ist genau das die Stärke Europas. In einer Stellungnahme sagte sie:
„Die EU war eine der ersten großen Regionen mit klaren Regeln für digitale Assets. Das gibt Finanzinstituten das Vertrauen, Blockchain-Technologie im großen Stil zu nutzen.“
Auch Cassie Craddock, Managing Director für Großbritannien und Europa bei Ripple, bezeichnete Luxemburg als einen wichtigen Standort für finanzielle Innovation. Sie betonte, dass die Zulassung es Ripple ermögliche, regulierte Blockchain-Infrastruktur in der gesamten EU bereitzustellen.
Mehr als nur ein Stück Papier
Der Schritt in Luxemburg steht nicht isoliert da. Ripple hatte zuvor bereits im Vereinigten Königreich eine EMI-Lizenz sowie eine Krypto-Registrierung durch die britische Finanzaufsicht FCA erhalten – bemerkenswert, da viele Anträge dort abgelehnt werden.
Diese Genehmigungen zeigen deutlich, dass Ripple auf eine tiefe Integration in das traditionelle Finanzsystem setzt. Investoren sehen darin ein Zeichen, dass XRP nicht nur an Börsen gehandelt wird, sondern auch in reale Zahlungsflüsse eingebunden werden könnte.
Ob dies langfristig zu einer dauerhaften Nachfrage nach XRP führt, hängt vom tatsächlichen Einsatz ab. Klar ist jedoch: Ripple verankert sich zunehmend fest in Europa.
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