Foto: Shutterstock/Brian A Jackson
Die britische Regierung geht mit Sanktionen gegen den chinesischen Krypto-Marktplatz Xinbi vor. Die Plattform gilt als finanzieller Motor hinter groß angelegtem Betrug und schweren Menschenrechtsverletzungen in Südostasien.
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Kurz zusammengefasst
- Die Briten bestrafen die Kryptobörse Xinbi, weil sie groß angelegten Betrug in Südostasien ermöglicht hat.
- Über die Plattform flossen fast 20 Milliarden US-Dollar an Krypto, wobei auch illegale Güter und Dienstleistungen gehandelt wurden.
- Die Sanktionen sind Teil einer umfassenderen Strategie, um die Geldströme hinter sogenannten „Scam-Fabriken“ zu stoppen, in denen Menschen gehandelt und gefoltert werden.
Dreh- und Angelpunkt eines kriminellen Netzwerks
Xinbi war ein Online-Marktplatz für Kriminelle, der vor allem über die App Telegram betrieben wurde. Zwischen 2021 und 2025 flossen fast 20 Milliarden US-Dollar an Kryptowährungen über die Plattform. Das geht aus Daten des Blockchain-Analyseunternehmens Chainalysis hervor.
Es wurden nicht nur Kryptowährungen gehandelt. Kriminelle kauften dort auch gestohlene personenbezogene Daten, Betrugssoftware und Tools zur Geldwäsche. Xinbi bot sogar Anleitungen und Chatbots an, um Opfer zu täuschen.
Verbindung zum Menschenhandel
Die britischen Sanktionen betreffen nicht nur Finanzkriminalität. Die Regierung erklärt, dass Xinbi Organisationen unterstützt hat, die sich mit Folter und Menschenrechtsverletzungen beschäftigen. Dies geschah in sogenannten „Scam-Centern“, in denen Menschen gezwungen werden, Betrug zu begehen.
Eine der sanktionierten Organisationen ist der Betreiber von „#8 Park“ in Kambodscha. Die britische Regierung bezeichnet dies als die größte „Scam-Fabrik“ des Landes, in der bis zu 20.000 Menschen zur Arbeit gezwungen werden können.
Auch zwei Personen, die eine zentrale finanzielle Rolle im Netzwerk spielten, wurden sanktioniert.
Internationale Bekämpfung von Kryptokriminalität
Dies ist nicht der erste Versuch, das Netzwerk zu stoppen. Zuvor hatten Behörden Telegram bereits gezwungen, Kanäle von Xinbi zu schließen, doch dies hatte nur begrenzte Wirkung. Die Kriminellen eröffneten neue Kanäle, und das Handelsvolumen sank nicht.
Die neuen Sanktionen sind Teil einer umfassenderen britischen Strategie gegen Kryptokriminalität. Zuvor arbeiteten die Briten bereits mit den USA zusammen, um die Huione Group zu stoppen. Diese Gruppe wickelte Transaktionen im Wert von über 24 Milliarden US-Dollar ab, bevor die Operation zerschlagen wurde.
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