Iran hat die Gespräche in der Schweiz aus Protest gegen Drohungen aus den USA verlassen. Laut iranischen Staatsmedien verließ die Delegation die Verhandlungen, nachdem Präsident Donald Trump erneut mit Maßnahmen gegen Iran gedroht hatte.
Teheran bezeichnet die Drohungen als Verstoß gegen die am 18. Juni getroffenen Vereinbarungen. Diese sollten gerade verhindern, dass die beteiligten Parteien Gewalt anwenden oder mit Gewalt drohen.
Zusammengefasst
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Iran hat die Gespräche in der Schweiz aus Protest gegen amerikanische Drohungen verlassen.
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Teheran erklärt, dass die Vereinbarungen vom 18. Juni verletzt wurden.
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Bitcoin blieb nach den Nachrichten bemerkenswert stabil und notiert bei rund 64.500 US-Dollar.
Iranische Delegation verlässt Gespräche
Die iranische Delegation hat die Gespräche in der Schweiz verlassen. Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim geschah dies aus Protest gegen Drohungen von Präsident Donald Trump.
Nach Ansicht Irans verstoßen diese Drohungen gegen die am 18. Juni getroffenen Vereinbarungen. Darin wurde festgelegt, dass die beteiligten Parteien weder Gewalt anwenden noch mit Gewalt drohen dürfen.
Tasnim berichtet, dass die Gespräche nach etwa 1,5 Stunden für Beratungen zwischen den Delegationen unterbrochen wurden. Aufgrund der Äußerungen Trumps weigerte sich die iranische Delegation anschließend, zu den Vier-Parteien-Gesprächen zurückzukehren.
Noch ist unklar, ob Iran zu einem späteren Zeitpunkt wieder an den Gesprächen teilnehmen wird. Vermittler aus Katar und Pakistan versuchen laut Tasnim weiterhin, die Verhandlungen am Laufen zu halten.
Pakistan versucht, die Gespräche fortzuführen
Nach dem Rückzug Irans setzte US-Vizepräsident JD Vance die Gespräche mit dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif fort.
New footage captures the moment the Iranian delegation supposedly left the negotiation venue in Switzerland in "protest" over President Trump's threats VP JD Vance proceeds to speak with Pakistani PM Shehbaz Sharif following the Iranians' exit.
BREAKING: The Iranian negotiating delegation has left the negotiation venue in Switzerland in "protest" over President Trump's threats, per Iranian state media. Iran calls the threats a violation of the June 18th Memorandum of Understanding which bars the use of threat or force.
Pakistan ist gemeinsam mit Katar als Vermittler an den Gesprächen beteiligt. Das Land versucht damit, die USA und Iran weiterhin im Dialog zu halten.
Laut Tasnim wurden die Gespräche über Nachrichten zwischen den verschiedenen Parteien fortgeführt. Die Vermittler versuchen auf diese Weise zu verhindern, dass die Verhandlungen vollständig zum Stillstand kommen.
Bitcoin bleibt bemerkenswert stabil
Bitcoin reagierte auf die Nachrichten erstaunlich gelassen. Der Kurs legte sogar leicht zu und liegt zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels bei rund 64.500 US-Dollar.

Das unterscheidet sich von der vergangenen Woche, als neue Spannungen zwischen Israel und dem Libanon zusätzlichen Druck auf die Märkte ausübten. Bitcoin fiel damals in Richtung 62.000 US-Dollar.






