Foto: rarrarorro (Shutterstock)
Ein Gesetzesvorschlag in den Vereinigten Staaten sorgt für Unruhe auf dem Stablecoin-Markt. Der Entwurf, der sogenannte „Clarity Act“, soll laut CNBC die Auszahlung von zinsähnlichen Belohnungen verbieten.
Das bedeutet, dass Nutzer keine Vergütung mehr für das bloße Halten der Coins erhalten. Die Nachricht führte am Dienstag unmittelbar zu starken Kursverlusten.
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Kurz zusammengefasst
- Eine Entwurfsversion des US-„Clarity Act“ sieht ein Verbot von „Zinsen“ für Stablecoins vor.
- Die Aktie von Circle, dem Herausgeber des USDC-Stablecoins, fiel um 20 % – ein Rekordverlust. Auch Coinbase verlor fast 10 %.
- Obwohl das mögliche Verbot seit Monaten bekannt war, überraschte die heftige Marktreaktion einige Experten.
Verbot von „Sparzinsen“ für Stablecoins
Eine geleakte Entwurfsversion des US-„Clarity Act“ schlägt vor, Emittenten von Stablecoins zu verbieten, Nutzer für das Halten ihrer Coins zu belohnen. Dieses Modell, das Sparzinsen ähnelt, ist ein zentraler Bestandteil der Strategie von Unternehmen wie Circle, dem Herausgeber des beliebten USDC-Stablecoins.
Das Gesetz sieht laut CNBC wahrscheinlich eine Ausnahme für Belohnungen vor, die an aktive Nutzung gekoppelt sind, wie Zahlungen, Handel oder das Verleihen der Coins. US-Gesetzgeber arbeiten derzeit an der finalen Fassung.
Aktien von Circle und Coinbase stark unter Druck
Die Nachricht führte am Dienstag sofort zu einem Kurseinbruch an den Börsen. Die Aktie von Circle (CRCL) fiel um 20 % – der schlechteste Börsentag in der Geschichte des Unternehmens. Der USDC-Stablecoin von Circle ist mit einer Marktkapitalisierung von 78,6 Milliarden US-Dollar der zweitgrößte der Welt.
Auch Coinbase, die wichtigste Handelsplattform für USDC, wurde getroffen: Die Aktie verlor fast 10 %.
Experte überrascht über Zeitpunkt der Panik
In sozialen Medien zeigen sich einige Experten überrascht über die starke Marktreaktion. Laut der Journalistin Eleanor Terrett war seit Monaten bekannt, dass ein Verbot dieser „passiven Zinsen“ ein zentrales Streitthema in den Verhandlungen ist.
Die „Zinsen“ auf Stablecoins sind ein wichtiger Anreiz für Nutzer und zugleich ein Dorn im Auge traditioneller Banken. Diese befürchten, dass Sparer dadurch Geld aus dem klassischen Bankensystem abziehen, was den Druck auf ein Verbot erhöht.
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