Hohe Inflation in den USA schürt Sorgen um Wirtschaft und Krypto

2 Min. Lesedauer
18. März 2026, 18:04
Politiker wollen US-Bundesstaaten mehr Einfluss auf Kryptoregeln geben
Foto: oatawa / Shutterstock

Hohe Inflationszahlen aus den Vereinigten Staaten sorgen für Unruhe im Kryptosektor. Zusammen mit weiteren enttäuschenden wirtschaftlichen Signalen führt dies zu Unsicherheit an den Finanzmärkten, einschließlich des Kryptomarktes.

Kurz zusammengefasst

  • Die Produzenteninflation in den USA lag im Februar bei 3,4 %, höher als die prognostizierten 2,9 %.

  • Der Analyst Coin Bureau verweist zudem auf ein verlangsamtes Wirtschaftswachstum und steigende Arbeitslosigkeit.

  • Die US-Notenbank hält die Zinsen vorerst stabil; Zinssenkungen im Jahr 2026 sind unsicher.

Inflationszahlen enttäuschen

Die Produzentenpreise in den USA, ein wichtiger Indikator für die Inflation, stiegen im Februar um 3,4 %. Das ist enttäuschend, da Ökonomen mit einem Anstieg von 2,9 % gerechnet hatten.

Die US-Notenbank, die Federal Reserve, strebt eine Inflation von 2 % an. Diese neuen Zahlen zeigen, dass dieses Ziel noch weit entfernt ist, was Auswirkungen auf die Zinspolitik hat.

Weitere Signale wirtschaftlichen Gegenwinds

Die Sorgen um die Wirtschaft werden durch mehr als nur die Inflation verstärkt. Marktanalysten von Coin Bureau teilten auf der Plattform X eine Analyse mit weiteren besorgniserregenden Signalen.

Laut der Analyse wuchs die US-Wirtschaft im letzten Quartal 2025 nur um 0,7 %, ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu 4,4 % im vorherigen Quartal.

Auch die Arbeitslosigkeit steigt auf 4,4 %, und der Ölpreis ist in diesem Jahr bereits um 68 % gestiegen. Coin Bureau berichtet zudem, dass die Ratingagentur Moody’s die Wahrscheinlichkeit einer Rezession inzwischen auf über 50 % schätzt.

Was bedeutet das für Zinsen und Krypto?

Aufgrund der hohen Inflation ist es unwahrscheinlich, dass die Federal Reserve die Zinsen kurzfristig senkt. Die Notenbank hält den Leitzins derzeit bei 3,50 bis 3,75 %.

Hohe Zinsen machen Sparanlagen und Staatsanleihen attraktiver. Risikoreiche Anlagen wie Aktien und Kryptowährungen werden dadurch weniger gefragt.

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