Gino Presti Gino Presti
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EZB nutzt Technologie hinter Krypto für kommenden digitalen Euro

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Kryptoriesen an die Kette: EZB plädiert für eine europäische Aufsichtsbehörde

Foto: Noppasin Wongchum/Shutterstock

Die Europäische Zentralbank arbeitet intensiv an der Einführung des digitalen Euro und untersucht dabei den Einsatz einer Blockchain für Transaktionen.

Blockchain ist die Technologie, auf der viele Kryptowährungen aufgebaut sind. Die EZB spricht lieber von Distributed Ledger Technologie (DLT), aber im Kern handelt es sich um dieselbe Technik. Die Zentralbank will ab nächstem Jahr mit Tests beginnen.

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Blockchain für Transaktionen in Zentralbankgeld

EZB-Direktoriumsmitglied Piero Cipollone gibt an, dass die Zentralbank an der Abwicklung von Transaktionen auf der Blockchain in Zentralbankgeld arbeitet. Dieses System soll auch an internationale Zahlungsnetzwerke gekoppelt werden.

Die Infrastruktur hinter dem digitalen Euro wird zudem für andere Institutionen geöffnet. So können Zentralbanken untereinander Transaktionen mit digitalen Währungen abwickeln. Die EZB will damit eine Fragmentierung im Zahlungsverkehr verhindern.

Laut Cipollone bleibt die Rolle der Geschäftsbanken erhalten. Begrenzungen beim Besitz und das Fehlen von Zinsen sollen dafür sorgen, dass Banken ihre Funktion in der Kreditvergabe behalten.

Digitaler Euro und Privatsphäre bleiben politischer Punkt

Die EZB bereitet den digitalen Euro technisch vor, betont aber, dass die endgültige Form von politischer Zustimmung abhängt. Die Erwartung ist, dass die Gesetzgebung 2026 folgt, wonach erste Anwendungen 2027 möglich werden.

EZB-Präsidentin Christine Lagarde gibt an, dass das Design fertig ist. Entscheidungen über die Privatsphäre liegen bei den europäischen Gesetzgebern. Laut EZB soll der digitale Euro sowohl online als auch offline nutzbar sein.

Bei Offline-Nutzung wird der digitale Euro lokal gespeichert. Zahlungen verlaufen dann direkt zwischen Geräten, ohne zentrale Kontrolle. Laut EZB nähert sich das dem Privatsphäre-Niveau von Bargeld an.

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Sorgen über Aufsicht und Überwachung

Gleichzeitig wirft das Projekt Fragen zur Privatsphäre auf. Europäische Gesetzgeber besprechen umfassendere Regeln rund um Datensammlung und Aufsicht. Das steht im Spannungsverhältnis zum Versprechen der Privatsphäre beim digitalen Euro.

Die EZB erkennt an, dass Stablecoins schnelle grenzüberschreitende Zahlungen ermöglichen. Gleichzeitig warnt sie, dass das Wachstum dollarbasierter Stablecoins die Rolle des Euro unter Druck setzt.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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