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Ein großes internationales Netzwerk von Krypto-Betrügern wurde nach langwierigen Ermittlungen in Europa ausgehoben. Die Operation wurde von den österreichischen und albanischen Behörden geleitet, mit Unterstützung von Europol und Eurojust. Insgesamt wurden zehn Verdächtige festgenommen und fast 900.000 Euro an Bargeld beschlagnahmt.
Gleichzeitig zeigen aktuelle weltweite Aktionen, dass Ermittlungsbehörden bei der Bekämpfung dieser Netzwerke immer häufiger zusammenarbeiten. Die Fälle unterstreichen, wie groß und professionell diese Art von Betrug mittlerweile geworden ist.
Callcenter locken Opfer mit Scheininvestitionen
Laut Ermittlern wurde das Netzwerk von mehreren Callcentern in Tirana aus betrieben. Dort arbeiteten Teams, die sich als Anlageberater ausgaben und die Opfer davon überzeugten, Geld auf Krypto-Plattformen zu investieren. In Wirklichkeit handelte es sich um gefälschte Plattformen, bei denen das Geld direkt in die Hände der Kriminellen floss.
Die Opfer wurden über Werbeanzeigen in sozialen Medien oder Suchmaschinen angelockt. Danach wurden sie über einen längeren Zeitraum von sogenannten Experten betreut, die sie immer wieder zu neuen Einzahlungen drängten. Teilweise verschafften sich die Betrüger sogar Zugang zu den Computern der Opfer, um Vertrauen zu gewinnen und Transaktionen durchzuführen.
Die Organisation arbeitete auffallend professionell mit hunderten Mitarbeitern und einer klaren Hierarchie. Die Teams waren nach Sprachen aufgeteilt und richteten sich an spezifische Länder. Insgesamt soll sich der Schaden auf über 50 Millionen Euro belaufen haben.
Weltweites Vorgehen gegen Krypto-Betrug nimmt zu
Nicht nur in Europa wird gegen solche Netzwerke vorgegangen. Kürzlich wurden in Dubai während einer internationalen Operation neun Betrugszentren geschlossen. Dabei wurden 276 Personen verhaftet, die an ähnlichen Betrugspraktiken beteiligt waren.
Auch dort wurden die Opfer davon überzeugt, Geld – oft in Form von Kryptowährungen – auf betrügerische Plattformen einzuzahlen. Sobald das Geld eingegangen war, verlor sich die Spur fast sofort. Laut FBI geht es um erbeutete Gelder in Höhe von Hunderten Millionen Dollar.
Diese Art des Betrugs, bei der die Opfer über einen längeren Zeitraum manipuliert werden, ist als „Pig Butchering“ bekannt. Dabei bauen die Kriminellen zunächst Vertrauen auf, bevor sie zuschlagen. Das Problem wächst schnell und wird von einigen Behörden sogar als ernsthafte Sicherheitsbedrohung angesehen.
Durch internationale Zusammenarbeit versuchen die Behörden, diese Praktiken immer effektiver zu bekämpfen. Dennoch bleibt Wachsamkeit wichtig, da Kriminelle ihre Methoden kontinuierlich anpassen und weiterhin neue Technologien wie Krypto für sich nutzen.
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