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Jamie Dimon, CEO von JPMorgan Chase, sieht erneut gefährliche Signale an den Finanzmärkten. Seiner Ansicht nach begehen Investoren wieder „dumme Dinge“ und verschulden sich massiv – ähnlich wie unmittelbar vor dem Crash von 2008.
Die aktuelle Euphorie und die Rekordstände an den Märkten bereiten ihm große Sorgen. Der Chef der größten Bank der USA warnt daher vor einer neuen Finanzkrise.
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Kurz zusammengefasst
• Jamie Dimon sieht Parallelen zwischen der aktuellen Marktstimmung und der Zeit vor der Finanzkrise 2008.
• Er warnt vor Risiken im schnell wachsenden Private-Credit-Markt sowie vor unvorhersehbaren Folgen durch KI.
• JPMorgan erlitt kürzlich einen Verlust von 170 Mio. US-Dollar bei einem privaten Kredit.
„Dieselbe Euphorie wie vor dem Crash von 2008“
Laut Dimon begehen Banken und Investoren derzeit „dumme Dinge“, etwa indem sie übermäßig riskante Kredite eingehen.
Er vergleicht die aktuelle Situation direkt mit den Jahren 2005 bis 2007, als an den Märkten eine ähnliche Form von Optimismus herrschte.
Nach seiner Einschätzung verschulden sich Anleger erneut stark, um zusätzliche Investitionen zu tätigen, was den Markt anfälliger macht, falls es zu Rückschlägen kommt.
Die rekordhohen Preise von Aktien und anderen Vermögenswerten vermitteln aus Sicht des Bankers ein falsches Sicherheitsgefühl.
„Eine steigende Flut hebt alle Boote“, sagte er.
Damit meint er, dass zugrunde liegende Probleme unsichtbar bleiben, solange die Märkte weiter steigen. Gerade diese hohen Bewertungen beruhigen ihn nicht – im Gegenteil, sie erhöhen seiner Meinung nach das Risiko.
„Meine Besorgnis darüber ist groß.“
Risiken bei privaten Krediten und KI
Dimon sorgt sich insbesondere um den Markt für „Private Credit“ – Kredite, die außerhalb des traditionellen Bankensystems vergeben werden.
Bereits im Oktober warnte er nach der Insolvenz zweier Unternehmen vor diesem Bereich.
„Wenn man eine Kakerlake sieht, gibt es wahrscheinlich mehr“, sagte er damals.
Seine eigene Bank, JPMorgan Chase, musste kürzlich einen Verlust von 170 Millionen US-Dollar hinnehmen, nachdem eines dieser Unternehmen insolvent ging.
Zudem betrachtet Dimon künstliche Intelligenz (KI) als einen unberechenbaren Faktor. Die Technologie könne für eine „Überraschung“ sorgen und seiner Ansicht nach „tektonische Platten verschieben“, insbesondere im Softwaresektor. Unternehmen, die derzeit stabil erscheinen, könnten dadurch plötzlich in Schwierigkeiten geraten.
Dimons Warnung ist bemerkenswert, da seine Bank die Krise von 2008 vergleichsweise gut überstand und die Börsen derzeit auf Rekordniveau notieren. Er betont, dass JPMorgan selbst „sehr vorsichtig“ bleibe und sich strikt an die eigenen, strengen Richtlinien halte.
Dimons Warnung betrifft auch den Kryptomarkt. Dort wird häufig mit noch höherem Fremdkapitaleinsatz gehandelt, und der Markt reagiert oft noch sensibler auf Stimmungsumschwünge. Eine Finanzkrise würde sehr wahrscheinlich auch den Kryptomarkt nach unten ziehen.
Dimon gilt zudem nicht als Befürworter von Bitcoin (BTC).
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