Gino Presti Gino Presti
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So soll Ethereum im Jahr 2029 aussehen

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Ethereum kämpft mit Widerstand – Indikator positiv

Foto: Trismegist san / Shutterstock

Stell dir vor: Es ist 2029. Du sendest Ethereum an einen Freund oder eine Freundin, die Transaktion ist vollständig vor neugierigen Blicken geschützt und innerhalb von acht Sekunden endgültig bestätigt. Das ist genau die Zukunftsvision, die die Ethereum Foundation diese Woche präsentiert hat.

Mit einer Reihe von sieben großen Updates (Hard Forks) soll das Netzwerk in den kommenden Jahren zu einer superschnellen Maschine werden. Für Investoren im Jahr 2026 erfordert dies jedoch noch eine gehörige Portion Geduld.

Die neue Langzeitvision, vom Entwickler Justin Drake als „Strawmap“ bezeichnet, liest sich so, als würde nicht für das nächste Quartal gebaut, sondern um das nächste Jahrzehnt zu dominieren. Die Pläne basieren auf fünf sogenannten North Stars – übergeordneten Zielen, die Ethereum (ETH) grundlegend verändern sollen.

Ethereum zeigt seltenes Signal wie am Boden von 2022
Ethereum zeigt seltenes Signal wie am Boden von 2022

Geschwindigkeit im Overdrive: das Minimmit-Protokoll

Derzeit dauert es noch etwa 16 Minuten, bis eine Ethereum-Transaktion wirklich hundert Prozent unwiderruflich ist – die sogenannte Finalität. Bis 2029 soll diese Zeit auf nur acht Sekunden reduziert werden. Möglich macht das ein brandneuer Konsensmechanismus namens Minimmit.

Anstatt mehrerer Kontrollrunden regelt dieser Algorithmus die Bestätigung in einer einzigen Abstimmungsrunde.

Darüber hinaus sinkt die Wartezeit für die Erstellung neuer Blöcke (die Slot Time) drastisch. Diese liegt derzeit bei zwölf Sekunden und soll in den kommenden Jahren schrittweise über acht, sechs und vier Sekunden auf schließlich möglicherweise zwei Sekunden sinken.

Gigagas und Teragas sollen 10 Millionen Transaktionen ermöglichen

Geschwindigkeit ist wichtig, aber Kapazität ist entscheidend. Die Basisschicht von Ethereum (Layer 1) erhält ein Upgrade auf das, was die Entwickler „Gigagas“-Skala nennen. Damit kann das Netzwerk künftig rund 10.000 Transaktionen pro Sekunde verarbeiten.

Der eigentliche Skalierungssprung findet jedoch auf der zweiten Schicht (Layer-2-Netzwerke wie Arbitrum und Optimism) statt. Dort strebt die Foundation „Teragas“-Niveaus an, was sich in beeindruckende 10 Millionen Transaktionen pro Sekunde übersetzt.

Ethereum zeigt seltenes Signal wie am Boden von 2022
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Privatsphäre als Standard

Im Jahr 2029 kann nicht mehr jeder einfach sehen, was du mit deinen Krypto-Assets machst. Ein auffälliger Bestandteil der neuen Roadmap sind Shielded Transfers. Derzeit ist die Blockchain noch vollständig transparent: Jeder kann sehen, wie viel gesendet wird, von wem und an wen.

Mit der neuen Datenschutzinfrastruktur können Nutzer ihre Finanzaktivitäten abschirmen. Gleichzeitig wird das Netzwerk mit Post-Quanten-Kryptografie ausgestattet, damit zukünftige Supercomputer die Sicherheit nicht brechen können.

Die aktuelle Realität: der Ethereum-Kurs verlangt Geduld

Der Kontrast zwischen diesen hochgesteckten Ambitionen und dem aktuellen Markt-Sentiment ist groß. Während sich die Technologie in hohem Tempo auf die Zukunft vorbereitet, kämpft der Ethereum-Kurs derzeit. Nach einem kurzen Anstieg schwankt der Preis nun um die 2.054 Dollar.

Auf Monatsbasis notiert Ether jedoch noch immer deutlich im Minus. Analysten nennen die Marke von 2.000 Dollar als entscheidende Unterstützungszone. Fällt der Kurs überzeugend darunter, droht ein weiterer Rückgang in Richtung 1.584 Dollar.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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