Bitcoin-Pläne großer Banken – Adoption nimmt zu

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28. Feb. 2026, 12:57

Immer mehr Großbanken steigen in Bitcoin ein. Finanzriesen wie Citi, Morgan Stanley und Goldman Sachs kündigen Pläne an, ihren Kunden Zugang zur digitalen Währung zu geben – etwa über Anlageprodukte und sichere Aufbewahrung.

Kurz zusammengefasst

  • Große Banken wie Citi und Morgan Stanley entwickeln Bitcoin-Dienste für ihre Kunden.

  • Auch Regierungen und große Anlageberater investieren Milliarden in Bitcoin, wie ein aktueller Bericht zeigt.

  • Dieses wachsende Interesse hält an, trotz eines aktuellen Kursrückgangs.

Von Handel bis Verwaltung: Das planen die Banken

In einem Post auf X fasst der Account Bitcoin Archive zusammen, womit einige große Namen der Bankenwelt im Bereich Bitcoin-Adoption beschäftigt sind:

Die amerikanische Bank Citi arbeitet an Diensten zur sicheren Aufbewahrung von Bitcoin (BTC). Konkurrent Morgan Stanley plant einen Anlagefonds, eine Digitale Wallet und Handelsmöglichkeiten für seine Kunden.

Auch andere bekannte Namen sind dabei. Goldman Sachs kaufte kürzlich Bitcoin im Wert von 1,1 Milliarden Dollar. Selbst JP-Morgan-Chef Jamie Dimon, früher ein scharfer Kritiker, räumt nun ein, dass „Bitcoin real ist" und von allen genutzt werden wird.

Diese Schritte der Banken stehen nicht für sich allein. Sie passen in einen breiteren Trend, bei dem große Finanzakteure einsteigen, wie ein Bericht des Analyseunternehmens River zeigt.

Aus dem Bericht geht hervor, dass große Anlageberater bereits seit zwei Jahren jeden Quartal rund 1,3 Milliarden Euro für ihre Kunden in Bitcoin investieren. Auch immer mehr Länder steigen ein: Inzwischen halten 23 Regierungen Bitcoin, etwa über Staatsfonds.

Wachstum trotz niedrigerem Kurs

Bemerkenswert ist, dass dieser Trend anhält, obwohl der Bitcoin-Kurs im vergangenen Jahr gesunken ist. Die Einführung von Bitcoin-ETFs (Exchange Traded Funds) im Jahr 2024 hat das Interesse weiter gesteigert. Dabei handelt es sich um börsennotierte Fonds, die den Bitcoin-Kurs abbilden.

Laut Analysten sank der Kurs, weil Anleger, die ihre Bitcoins bereits lange gehalten hatten, ihre Gewinne mitnahmen und verkauften. Gleichzeitig kauften große Akteure wie die Banken diese Bitcoins gezielt auf.

All diese Entwicklungen zeigen, dass traditionelle Finanzinstitute Bitcoin zunehmend ernst nehmen und ihren Kunden anbieten werden.