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Nach mehreren Wochen der Euphorie und Kurszielen von bis zu 300.000 Euro für den Bitcoin-Preis hat sich die Stimmung nun gewendet. Bekannte Händler warnen inzwischen vor starken Kursrückgängen und möglichen Liquidationen im Milliardenbereich bei Ethereum.
Preise unter Druck wegen Zinsunsicherheit
Bitcoin fiel am Montag um fast drei Prozent auf 115.000 US-Dollar, und der Ethereum-Preis sank um fünf Prozent auf 4.317 US-Dollar. Obwohl sich beide noch in einem akzeptablen Preisbereich bewegen, sorgt die Unsicherheit über mögliche Zinssenkungen der US-Notenbank für Druck auf den Markt.
Während die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung letzte Woche noch bei fast 100 % lag, schätzen Händler die Chancen laut CME FedWatch-Tool nun auf 83 %.
Netzwerk-Validatoren ziehen massiv ihre Einsätze zurück
Neben der Zinssituation in den USA wächst auch die Unruhe im Ethereum-Netzwerk. Grund dafür ist die Rekordanzahl an Validatoren, die die Ethereum-Blockchain verlassen. Laut Daten von beaconcha.in stehen insgesamt 885.000 Ether – im Wert von 3,8 Milliarden Euro – zur Auszahlung bereit.
Auch große Anbieter wie Lido haben in den letzten Tagen Hunderttausende Ether abgezogen. Diese Entwicklung schürt die Angst vor erzwungenen Verkäufen, besonders da sich Anleger in Erwartung neuer Krypto-Investmentfonds mit Staking-Optionen neu positionieren.
Staking bedeutet, Kryptowährungen in einem Blockchain-Netzwerk zu hinterlegen, um Transaktionen zu validieren und Belohnungen zu erhalten.
Warnungen vor Liquidationen in Milliardenhöhe
Andrew Kang, Mitbegründer von Mechanism Capital, äußerte sich am Montag kritisch zu den Orderbüchern von Ethereum. Er schätzt, dass Ether bald mit Liquidationen in Höhe von 5 Milliarden Euro konfrontiert sein könnte – durch den Abbau von gehebelten Positionen auf Kryptobörsen.
Seiner Prognose zufolge könnte der Kurs auf ein Niveau zwischen 3.200 und 3.600 US-Dollar (3.000–3.400 Euro) zurückfallen.
Stimmungsumschwung in der Kryptobranche
Auch andere Händler zeigen sich pessimistisch. Der bekannte pseudonyme Trader Flood rechnet mit einem Rückgang von Ethereum auf rund 2.000 US-Dollar (1.800 Euro). Der schnelle Wechsel von Euphorie zu Vorsicht zeigt, wie anfällig die Psychologie in der Kryptomarkt ist. Während in der vergangenen Woche noch Optimismus dominierte, ist nun die Angst vor einer Korrektur spürbar.
Für erfahrene Anleger kann ein solcher Umschwung jedoch auch Chancen bieten. Wie Warren Buffett einmal sagte:
„Kaufe, wenn Blut durch die Straßen fließt – selbst wenn es dein eigenes ist.“
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